Herzlich Willkommen bei den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen
Willkommen!

Aktuelle Informationen
Vortrag Prof. Dr. Axel Winkelmann: Tradition ist kein Geschäftsmodell – wie sich unsere Unternehmen und Städte im digitalen Wandel verändern

Vortrag am 18.9.2018
Bericht folgt

 

 

 

 

 

 

 

Christine Oßwald / 19.09.2018
WORLD CLEANUP DAY am 15. September 2018 auch in Bad Kissingen

Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen sowie von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich dem am 15. September weltweit stattfindenden Aktionstag angeschlossen und in Bad Kissingen am Skater Square in der Kasernenstraße Müll aufgesammelt. An diesem Tag sammelten Menschen in 150 Ländern der Welt Müll, um ein Zeichen gegen die stetig wachsenden Müllmengen zu setzen, die Wälder, Wiesen, Meere und auch die Städte vergiften. Der World Cleanup Day hat um 10 Uhr in Neuseeland begonnen und bewegte sich als massive Welle durch 24 Zeitzonen, um nach 24 Stunden auf Hawaii zu enden. Im Jahr 2008 hatten sich zum ersten Mal zahlreiche Bürger in Estland zu einer Bewegung zusammengeschlossen, um das ganze Land vom Müll zu befreien und diesen fachkundig zu entsorgen. Diese Initiative hat sich global verbreitet und wird nun jährlich am 15. September durchgeführt. Seitdem haben sich rund 20 Millionen Menschen in 115 Ländern im Rahmen des World Cleanup Day für eine sauberere Welt engagiert.

Im Jahr 2018 haben nun die Wirtschaftsjunioren Deutschland als regionaler Partner den World Cleanup Day in Deutschland eingeführt, um auch hier auf die steigende Müllproblematik aufmerksam zu machen. In den Unternehmen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. „Diese weltweite Aktion ist sehr wichtig, um die Menschen für das Thema Müll und dessen Vermeidung zu sensibilisieren,“ erklärt Petra Winter, als freiberufliche Übersetzerin gleichzeitig Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen im Kreisverband Bad Kissingen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Als weitere Vertreter der Wirtschaftsjunioren waren Barbara Gutmann, Christine Oßwald, Marco Böse, Eva Kirchner, Andreas Kröckel, Lydia Molea, Heiko Kaiser und Steffen Zink dabei, von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN packten Irina Hönig, Yatin Shah und Sandra Weiner tatkräftig mit an.

Nach knapp 2 Stunden waren die Teilnehmer erstaunt, wieviel Müll gesammelt wurde. Auch einige Kinder waren dabei, die mit großem Engagement und Eifer bei der Sache waren. „Meine Kinder haben zum ersten Mal überhaupt wahrgenommen, wie viel Müll herumliegt, den wir einfach alle übersehen," so Andreas Kröckel, Inhaber der Fa. Kröckel Haustechnik GmbH & Co.KG. „Es gibt viele Vollidioten auf der Welt,“ zeigte sich eines der teilnehmenden Schulkinder ob der Menge an einfach achtlos weggeworfenen Mülls entsetzt.

Alle Informationen zum World Cleanup Day in Deutschland stehen unter www.deutschlandmacht.de zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf unserer Website auch hier. Text/Bild: Lydia Molea

Christine Oßwald / 01.09.2018
Von Bad Kissingen in die Wüste Gobi - Bad Kissinger Wirtschaftsjuniorin auf Delegationsreise in der Mongolei

Vom 15. bis 25. August 2018 reiste die Bad Kissinger Wirtschaftsjuniorin Christine Oßwald, Verkaufs- und Marketingleitung im Hotel Sonnenhügel, mit einer Delegation von fünf weiteren bayerischen Wirtschaftsjunioren in die Mongolei, um die seit 2017 bestehende Partnerschaft zwischen den Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (JCI Bavaria) und JCI Capital, dem ältesten und größten mongolischen Juniorenkreis, zu intensivieren. Die Wirtschaftsjunioren Bayern gehören dem weltweiten Verband Junior Chamber International (JCI) an. Ziel der Reise war es, den wirtschaftlichen und kulturellen Austauschen zwischen den mongolischen und bayerischen Jungunternehmern zu verstärken.

Die Delegation wurde von der Münchnerin Manuela Weber angeführt, die die Partnerschaft zusammen mit Bayaraa Froh auf mongolischer Seite begründet hatte und aktuell Mitglied im Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland ist. Ganbat Erdene, Stadtratsvorsitzender des zentralen Bezirks Sukhbaatar der Hauptstadt Ulaanbaatar, empfing die bayerischen Wirtschaftsjunioren zu einem Gespräch, um sein Interesse an einem Austausch bayerischer Städte mit Sukhbaatar zu bekunden. Neben mehreren Treffen mit den Mitgliedern von JCI Capital war der Galaabend anlässlich des fünfzehnjährigen Bestehens von JCI Capital ein Höhepunkt der Reise. Die Präsidenten stellten ihre zahlreichen gesellschaftlichen und sozialen Projekte vor, wie den Erhalt historischer mongolischer Bücher. Ebenso konnten an diesem Abend Gespräche mit anwesenden südkoreanischen Wirtschaftsjunioren, die ebenfalls eine Partnerschaft mit JCI Capital pflegen, geführt werden.

Für Christine Oßwald war insbesondere der Erfahrungsaustausch mit den mongolischen JCI Mitgliedern interessant, die im Bereich Gastronomie und Beherbergung tätig sind. Jedes Jahr bereisen circa 400.000 Touristen das Land. Die Mongolei, welche an Russland und China grenzt, ist besonders für seine Wüste Gobi sowie die Hauptstadt Ulaanbaatar bekannt. Mit seinen rund drei Millionen Einwohnern auf 1.564.116 Quadratkilometern gilt es als eines der am dünnsten besiedelten Staaten der Welt. Christine Oßwald konnte bei einer Kurzreise in die Wüste Gobi unter anderem das Wüstencamp „Gobi Erdene Ger Camp“ des JCI Capital Mitglieds Bold-Erdene Altankhuyag besuchen und erhielt eine exklusive Führung hinter die Kulissen. „Es ist interessant zu sehen, welche Gemeinsamkeiten so verschiedenartige Beherbergungsbetriebe haben, aber auch welch große Unterschiede. Das Camp verfügt in der Wüste beispielsweise über keinen fließenden Wasser- und Stromanschluss, was eine der größten Herausforderungen des Hotelbetriebs darstellt,“ so Oßwald. Der mongolische Jungunternehmer Demi Batmunkh Suren hingegen betreibt in der Hauptstadt Ulaanbaatar mit seiner „Mongolian Gourmet and Catering LLC“ mehrere gehobene Restaurants. Oßwald zeigte sich beeindruckt von den unterschiedlichen Restaurantkonzepten und der herausragenden Qualität der Speisen und nimmt Anregungen mit nach Deutschland.

Als Hauptwirtschaftszweige der Mongolei gelten der Bergbau mit Bodenschätzen wie Kohle, Kupfer und Gold sowie die Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Viehzucht und Kaschmirwolle. Die mongolischen Jungunternehmer aus unterschiedlichsten Branchen zeigten sich in den Gesprächen sehr an einem Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu Deutschland interessiert. Unternehmer aus der Region Bad Kissingen, die Interesse an einer Geschäftsbeziehung zu mongolischen Unternehmen haben, können sich an Christine Oßwald unter E-Mail christine.osswald@wj-kg.de wenden, die nach Möglichkeit einen Erstkontakt herstellt.

(Text: Christine Oßwald, Bild: Michaela Parteimüller)

Christine Oßwald / 28.08.2018
"Politik im Dialog" mit dem Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner (CSU)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Politik im Dialog“ trafen sich Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Sandro Kirchner, Landtagsabgeordneter und erneuter Direktkandidat der CSU, am Stadtstrand Bad Kissingen. Auch er nahm Stellung zu den Positionen der Wirtschaftsjunioren zur Landtagswahl.

Ein sehr wichtiges Thema für die junge Wirtschaft ist die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Kirchner erläutert, dass dieses Thema viele politische Ebenen tangiert, nicht nur die Landtagsebene. Hier stünden weniger die politischen Interessen im Vordergrund, vielmehr seien Arbeitgeber und Arbeitnehmer gefragt, hier eine Einigung zu erreichen. Die Politik könne zwar die Rahmenbedingungen liefern, aber den Arbeitgebern müssen Gestaltungsspielräume gelassen werden. Dies könne beispielsweise durch eine Tarifvereinbarung gelöst werden.

Zur Forderung der Wirtschaftsjunioren, die Öffnungszeiten / Buchungsmöglichkeiten von Kindertagesstätten bzw. der Ganztagsbetreuung an den Bedarf der Arbeitnehmer/-innen anzupassen, verwies Kirchner darauf, dass Kindergärten eine kommunale Angelegenheit wären, die allerdings vom Freistaat gefordert werden. Es sei die Aufgabe einer Kommune, sich als Arbeits- und Wohnort attraktiv zu machen. Er räumte ein, dass der Betreuungsschlüssel im Vergleich zu anderen Bundesländern zwar gut sei, jedoch noch Verbesserungspotential bestünde. Es wäre auch von Vorteil, wenn die Unternehmen vor Ort die jeweiligen Kindergärten unterstützten. Kirchner sprach sich gegen kostenfreie Kinderbetreuung aus, da er hier eine Gefährdung der Qualität sieht.

Zum Thema Bürokratieabbau für Unternehmen, z. B. einen Ausbau von digitalen Verwaltungsangeboten in allen Behörden bzw. eine Überprüfung neuer Gesetze und Verordnungen auf ihre Praxistauglichkeit bei der betrieblichen Umsetzung verwies Kirchner auf die Paragrafenbremse für die Legislaturperiode 2013, die besagt, dass kein neues Gesetz erlassen wird bis ein altes aufgehoben wird, da die bestehenden Gesetze immer noch zu einer Regulierungswut führten. Er gestand zu, dass, obwohl ein Gesetz nach bestem Wissen und Gewissen verabschiedet wird, es oft an der Umsetzung hapere. Kirchner meint, ein Gesetz sollte einen Praxischeck durchlaufen bevor es endgültig verabschiedet wird, damit die Anwendung nicht zu Überraschungen führt.

Auf die Frage hin, wie die CSU zum Ausbau der bestehenden Kommunikationstechnologie stünde, meinte Kirchner, der Markt sollte dies selber regeln, also weg von staatlicher Kontrolle und hin zur freien Wirtschaft. Er erläuterte, dass Bayern 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt habe, damit die Kommunen das Breitband ausbauen und die Infrastruktur weiterentwickeln könnten. Kommunen hatten die Möglichkeit, Konzepte zu erarbeiten, die Stadt Bad Kissingen hat zum Beispiel einen Vertrag mit der Telekom geschlossen. Einige Kommunen haben allerdings nur das Mindestmaß in Anspruch genommen, obwohl mehr möglich gewesen sei. Auch hier liege es an der Kommune, einen Standortvorteil zu schaffen.

Die letzte Frage der Wirtschaftsjunioren lautete: „Welche Ansätze verfolgen Sie zum Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für die Region sowie zur Verbesserung der Infrastruktur generell?“ Hier verwies Kirchner darauf, dass Bayern für den Straßenbau viele Fördermittel zur Verfügung gestellt hat, um Ortsstraßen zu bauen (Kreisstraßen). Die Geldmittel seien da, jedoch fehle es an Kapazitäten für Planung und Bau. Für den öffentlichen Personennahverkehr sei der Landkreis verantwortlich, mit Finanzierung bzw. Co-Finanzierung vom Freistaat. Er erläuterte seine Vision: Einzelne (kleinere) Orte haben das Problem, dass Angebote fehlten (Apotheke, Arzt, Supermarkt). Wenn dies in einem zentralen Ort zur Verfügung steht, muss es einen Bürgerbus geben, damit die Leute auch dahin kommen.

Nach den offiziellen Fragen ergaben sich noch verschiedene Gespräche mit dem Landtagsabgeordneten. Die Wirtschaftsjunioren bedankten sich für die interessanten Einsichten.

Foto: Lydia Molea / Text: Lydia Molea, Petra Winter

Christine Oßwald / 31.07.2018
"Politik im Dialog" mit Norbert Schaub (SPD) - Direktkandidat für den bayerischen Landtag

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Politik im Dialog“ trafen sich Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Norbert Schaub, Direktkandidat der SPD. Auch er nahm Stellung zu den Positionen der Wirtschaftsjunioren zur Landtagswahl.
Ein sehr wichtiges Thema für die junge Wirtschaft ist die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Schaub betont, wie wichtig „gute Arbeit“ sei, z. B. durch Tarifbindung, faire Löhne und soziale Absicherung. Als Teillösung würde sich das Home Office eignen, z. B. in der Kombination 3 Tage Home Office, 2 Tage Anwesenheit in der Firma. Er betont, dass Flexibilisierung sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer gleichermaßen gelten muss.
Zur Thematik Kindertagesstätten vertritt Schaub die Auffassung, dass das Recht eines jeden Kindes auf Betreuung auch durchgesetzt werden muss, durch qualifiziertes Personal, längere Öffnungszeiten und kostenfreie Plätze.
Die Wirtschaftsjunioren fordern einen Bürokratieabbau für Unternehmen. Hier geht Schaub konform mit der jungen Wirtschaft und stimmt zu, dass unnötige Bürokratie abgebaut werden muss, um vor allem den Mittelstand und Kleinunternehmer zu entlasten. Ein Ansatz wäre die Errichtung einer "Anlaufstelle" für Bürokratie sowie die Möglichkeit, Behördengänge zum Großteil online erledigen zu können. Hierzu ist jedoch eine bessere Digitalisierung vonnöten, was auch ein Thema der Diskussion war. Die Wirtschaftsjunioren Bayern fordern den Ausbau der Kommunikationstechnologie, unter anderem um flexibleres Arbeiten zu ermöglichen. Hier findet Schaub den momentanen Stand beschämend. Trotz vieler Diskussionen über die Digitalstruktur und Entwicklung von Modellen hinkt Bayern weit hinterher. Die SPD möchte das Problem über einen Fonds lösen, in dem die beteiligten Telekommunikationsanbieter einzahlen und so Verzögerungen vermieden werden, da die bisherige Methode der Kombination aus privaten Investitionen und öffentlicher Förderung sich als bürokratisch, ineffizient und teuer erwiesen hat.
Zum Thema Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für die Region vertritt Schaub die Ansicht, dass hier gegenwärtig hoher Handlungsbedarf besteht. Langfristig gesehen müsse der ÖPNV kostenfrei sein. Hier sollten Geringverdiener, Schüler, Rentner etc. gefördert werden. Außerdem könnten viele Bahnstrecken revitalisiert werden.
Sowohl die jungen Unternehmer*innen und Führungskräfte auch als der Direktkandidat der SPD Norbert Schaub nahmen frische Ideen und Impulse aus dem interessanten Gespräch mit. (Text/Foto: Lydia Molea und Petra Winter)

Christine Oßwald / 17.07.2018
Gründer-Networking-Veranstaltung zur Gründerwoche Deutschland 2018 am 14.11.2018

Weitere Informationen: hier

Christine Oßwald / 16.07.2018
Sommerfest 2018

Am Donnerstag, 12.7.2018, fand das Sommerfest 2018 der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen im Brauhaus am See in Thulba statt. Nachdem sich einige wenige Wirtschaftsjunioren am Wake Park Thulba auf und ins Wasser gestürzt hatten, trafen sich über 30 Wirtschaftsjunioren aus Bad Kissingen und Nachbarkreisen zum Netzwerken auf der Terrasse am See. Kreissprecherin Bernadette Köth gab einen Rückblick auf die Aktivitäten des ersten halben Jahres und erwähnte nochmals den großen Erfolg bei den WJ Bayern Awards. Im Ausblick verwies sie auf die kommenden „Politik im Dialog“-Veranstaltungen noch vor den Sommerferien und im Herbst auf interessante Vorträge sowie den Netzwerktag netzwerken³ zusammen mit den WJ Kreisen Fulda und Thüringer Wald. Zudem wurde Eva Kirchner als neues Mitglied im Kreise der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen aufgenommen. Herzlich Willkommen!

Christine Oßwald / 13.07.2018
"Politik im Dialog" mit Yatin Shah (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) - Direktkandidat für den bayerischen Landtag

Am Dienstag, den 19.06.2018, fand die erste Gesprächsrunde aus der Veranstaltungsreihe „Politik im Dialog" mit dem 39jährigen Arzt Yatin Shah aus Bad Königshofen, Direktkandidat für den bayerischen Landtag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, statt. Verschiedene Themen, die der jungen Wirtschaft am Herzen liegen, wurden diskutiert, unter anderem die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, um Angestellten eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Shah erläuterte, erst einmal müssten die Voraussetzungen für eine flexiblere Arbeitsweise geschaffen werden, dazu gehören neben dem Ausbau von schnellem Internet eine bessere bzw. anpassungsfähigere Kinderbetreuung und die Möglichkeit, teilweise von zu Hause aus zu arbeiten, was vor allem für junge Familien von Vorteil ist. Hierbei handele es sich natürlich um ein längerfristiges Thema. „Wir überschätzen gerne was in 2 Jahren zu schaffen ist, aber wir unterschätzen, was in 10 Jahren möglich ist.“, so Shah. Dies führte zum Thema der flexibleren, an den Bedarf der Arbeitnehmer/-innen angepassten Kinderbetreuung. Shah betonte den hohen Stellenwert von Kinderbetreuung und Bildung. Um dies gewährleisten zu können, seien jedoch mehr Fachkräfte vonnöten. Bayern hinke hier ganz klar hinterher, auch was die Krippenplätze im Bundesdurchschnitt angeht. Flexiblere Angebote können nur mit mehr Fachkräften umgesetzt werden, und diese müssen erst ausgebildet werden. Christine Oßwald, Marketingleitung Hotel Sonnenhügel und stellvertretende Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, führt an, dass es in der Region und speziell in Bad Kissingen viele Unternehmen mit Schichtbetrieb gebe, wie z. B. Hotels und Kliniken. Da müssten zumindest einige der Kindertagesstätten und Kindergärten ihre Öffnungszeiten anpassen.

Zudem fordern die Wirtschaftsjunioren einen Bürokratieabbau für Unternehmen, z.B. den Ausbau von digitalen Verwaltungsangeboten in allen Behörden oder eine Überprüfung neuer Gesetze und Verordnungen im Vorfeld auf ihre Praxistauglichkeit bei der betrieblichen Umsetzung. Dazu Shah: „Es ist wichtig, dass Behörden auch online erreichbar sind. Viel steckt in den Anfängen, das ist noch ausbaufähig.“ Auch die elektronische Patientenakte berge ein großes Einsparpotential, das Gesundheitssystem verhindere dies jedoch. Die Kompatibilität verschiedener Systeme sei noch nicht gegeben. In diesem Punkt sei Estland Vorreiter, trotz einiger Datenschutzprobleme, die jedoch schnell behoben wurden. Bernadette Köth, Geschäftskundenbetreuerin bei der AOK und Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, erkundigt sich nach den Möglichkeiten, mit denen die Politik hier gegensteuern könne. In vielen Bereichen habe die Politik keine Handhabe in der Medizin erläutert Shah, da private Player die Kontrolle hätten. Es bestehe Handlungsbedarf dahingehend, dass die Politik wieder die Oberhand gewinnt. Gesundheitsversorgung müsse wählbar oder abwählbar sein.

Bezugnehmend auf die neuere EU-Gesetzgebung äußerste Oßwald den Wunsch an die Politik, den Austausch mit Menschen aus den verschiedenen Branchen zu verbessern und zu fördern, da bei Gesetzen oft der Praxisbezug fehle. EU-Recht ist häufig nicht überall umsetzbar. Alle waren sich einig, dass die Digitalisierung vorangetrieben werden muss. Auch hier bestehe ein direkter Zusammenhang mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Shah betont, dass die Förderung für die Glaskabelverlegung in Bayern wesentlich erhöht werden müsse, um Schritt halten zu können.

„Welche Ansätze verfolgen Sie zum Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für die Region sowie zur Verbesserung der Infrastruktur generell?“, wollte die junge Wirtschaft wissen. Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr seien ein Zukunftskonzept, so Shah. Gemäß dem  Landtagswahlprogramm der Grünen solle stündlicher Verkehr von 5:00 bis 0.00 überall gewährleistet sein, was ein sehr sportliches Unterfangen sei, wie er einräumt. Der Aufbau müsse natürlich bedarfsgerecht erfolgen. Es gebe bereits einige Konzepte, Stichwort Sharing Economy. Auch hier hinke Bayern mit der Förderung jedoch hinterher. Eine preisattraktive Gestaltung und ein sinnvolles Angebot müssten unter einen Hut gebracht werden.

Die Teilnehmer waren sehr erbaut von dem Austausch und bedankten sich bei dem Landtagskandidaten. Geplant sind weitere Gesprächsrunden mit den Kandidaten der bayerischen SPD und CSU.

Christine Oßwald / 19.06.2018
Bad Kissingen auf der bayerischen Landeskonferenz 2018 in Regensburg

Vom 7. Bis 10. Juni 2018 fand in Regensburg die Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren (WJ) Bayern statt. Kern der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist die Delegiertenversammlung der 62 bayerischen Mitgliedskreise, bei der die Kreissprecherin Bernadette Köth den Bad Kissinger Kreis vertrat. Neben verbandsinternen Themen wurden unter anderem die Positionen der jungen Unternehmer und Führungskräfte zur Landtagswahl im Herbst verabschiedet. Umrandet wurde die Konferenz von einem vielseitigen Programm mit  Fachseminaren zur persönlichen Weiterbildung, Vorträgen, Stadtführungen sowie Betriebsbesichtigungen bei Unternehmen vor Ort, wie dem Senfproduzenten Händlmaier, der Brauerei Bischofshof oder BMW. Die drei Abendveranstaltungen in außergewöhnlichem Ambiente, wie Europas größtem Baseball-Stadion, boten den rund 400 Teilnehmern, mehr als 20 davon aus Bad Kissingen, viel Zeit zu netzwerken.

Das Highlight für die Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren war der Galaabend, an dem der Kreis bei den WJ Bayern Awards mit dem in Bad Kissingen ausgetragenen „Unterfränkischen Juniorentag 2017 – Unterfranken feiert 30 Jahre WJ Bad Kissingen“ den ersten Platz in der Kategorie „Beste Netzwerkveranstaltung“ belegte. Am 22.7.2017 waren 140 Teilnehmer nach Bad Kissingen gekommen, um sich bei Workshops weiterzubilden sowie am Abend mit den Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren deren 30jähriges Bestehen zu feiern. Christine Oßwald, Kreissprecherin 2017 der WJ Bad Kissingen, dankte den Mitgliedern sowie allen Unterstützern nochmals für ihr Engagement zur Umsetzung des Unterfränkischen Juniorentag 2017. Weitere Preise wurden in den Kategorien „Beste Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung“ sowie „WJ Bayerns bestes Kreisprojekt“ vergeben. Zudem konnten sich einige Junioren am Galaabend mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (Foto oben mittig) zu Bad Kissinger Wirtschaftsthemen austauschen. Zuvor hatten der Bayerische Landesvorsitzende Sebastian Döberl und die Bundesvorsitzende Kristine Lütke in ihren Reden bereits die Forderungen der jungen Unternehmer und Führungskräfte an Wirtschaftsminister Pschierer adressiert und unter anderem für einen zeitnahen und umfangreichen Bürokratieabbau für Unternehmen geworben.

Die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen danken den Wirtschaftsjunioren Regensburg für eine gelungen LAKO 2018 und gratulieren nochmals zum Jubiläum "50 Jahre WJ Regensburg".

Christine Oßwald / 11.06.2018
"Politik im Dialog" - Gespräche mit den Kandidaten zur Bayerischen Landtagswahl

Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl am 14.10.2018 freuen wir uns auf den Austausch mit den regionalen Kandidaten von Bündnis 90 Die Grünen, SPD und CSU. Die Veranstaltung richtet sich an Mitglieder der Wirtschaftsjunioren. Gäste auf Anfrage. Zu den Terminen: hier

Christine Oßwald / 06.06.2018
Juni-Stammtisch im Zeichen des Datenschutzes

Beim vorgezogenen Juni-Stammtisch trafen sich am Mittwoch, 30.5.2018, zahlreiche Wirtschaftsjunioren am "Bad Kissigner Balkon", dem Café Sinnberg. Der Stammtisch stand im Zeichen der kurz zuvor in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO, welche kontrovers diskutiert wurde. Zudem wurden Gespräche zur anstehende Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Bayern geführt.

Christine Oßwald / 30.05.2018
Stammtisch in der Regionalvinothek KissVino

Anfang Mai trafen sich 12 Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen in der neuen Regionalvinothek KissVino im historischen alten Rathaus zum traditionellen Stammtisch. Der Betriebsleiter Bernhard Gößmann-Schmitt gab den jungen Unternehmer*innen und Führungskräften einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der im November 2017 eröffneten Vinothek. Das fränkische Saaletal sollte touristisch aufgewertet werden. Viele Winzer sind im „Franken-Saale-Stück" ansässig, jedoch sind die meisten Gäste in Bad Kissingen. Deshalb wurde beschlossen, die Vinothek in Bad Kissingen zu eröffnen und „den Wein zu den Gästen zu bringen statt die Gäste zum Wein". Das Angebot werde sehr gut angenommen. Hier wird der Wein als Kulturgut angesehen. 10 Winzer aus der Region sind mit jeweils 5 ihrer Weine vertreten.

Die Wirtschaftsjunioren und ihre Gäste erhielten auch eine kleine Führung durch das historische Gebäude. Das erste Obergeschoss wird für größere Feiern und Kunstausstellungen genutzt. Im zweiten Obergeschoss befindet sich der historische Sitzungssaal des alten Rathauses, der sich für Weinproben oder kleinere Feiern eignet. Die Jungunternehmer*innen zeigten sich begeistert von dem geschichtsträchtigen Ambiente.

Natürlich kam auch das Netzwerken bei einem guten Glas Wein nicht zu kurz.   Foto/Text: Lydia Molea

Christine Oßwald / 02.05.2018
Wirtschaftsjunioren besuchen Laboklin in Bad Kissingen

Am 9. April fanden sich 12 Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zu einer Betriebsbesichtigung bei LABOKLIN GmbH & Co. KG ein. Dr. Elisabeth Müller, Mitgründerin und Geschäftsführerin des Unternehmens, erzählte kurz etwas zur Geschichte und zum Tätigkeitsfeld: Etwa 1 Millionen tiermedizinische Proben werden pro Jahr von den rund 350 Mitarbeitern bearbeitet. Die Mehrzahl der Kunden sind niedergelassene Tierärzte, aber auch Industrie- und Forschungseinrichtungen schicken Proben ein. Das weltweit agierende Unternehmen hat seine Schwerpunkte auf klinische Labordiagnostik, Mikrobiologie, Pathologie und Genetik gesetzt. In den verschiedenen Abteilungen wird auch gezielt Forschung betrieben. Dr. Elisabeth Müller und Dr. Gerhard Loesenbeck, Fachtierarzt für Pathologie, führten die jungen UnternehmerInnen und Führungskräfte durch die verschiedenen Abteilungen des weitläufigen Gebäudes. Gerne wurden Fragen beantwortet und weitere Erläuterungen gegeben.

Bernadette Köth, diesjährige Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, bedankte sich für die aufschlussreiche Führung und betonte: „Vor allem für uns, Vertreter der jungen Wirtschaft im Landkreis, ist es wichtig, die verschiedenen Unternehmen in der Region näher kennen zu lernen. Laboklin hat in den Jahren seit seiner Gründung eine beindruckende Entwicklung durchgemacht. Es ist immer wieder interessant zu sehen und zu verstehen, was hinter den Kulissen passiert."

Christine Oßwald / 16.04.2018
11. Berufsinformationstag (BIT) ein voller Erfolg

Am Sonntag, 4.3.2018, fand an der Berufsschule Bad Kissingen der 11. Berufsinformationstag (BIT) statt. Die Organisatoren, die Berufsschule, der Arbeitskreis Schule Wirtschaft, der Landkreis Bad Kissingen sowie die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, konnten zahlreiche Schüler, Eltern sowie Aussteller begrüßen. Ziel der Veranstaltung ist es, im zweijährigen Rhythmus Schülern aller Schularten die Möglichkeiten für eine duale Ausbildung im Landkreis aufzuzeigen. Die Besonderheit am Bad Kissinger Berufsinformationstag ist dabei, dass die Berufsbilder in den Schul- und Lehrräumen der Berufsschule vorgestellt werden und Berufsbilder so praxisorientiert vermittelt werden können. Neben Vertretern aus dem Handwerk, dem Dienstleistungs- und Gesundheitssektor und dem Bereich kaufmännische und IT-Berufe stellten auch allgemeine Informationsanbietern wie die Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer den Interessenten vielseitige Informationen zur Verfügung. Katrin Bischof aus Geroda besuchte zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter (14) den Berufsinformationstag und zeigte sich begeistert: „Es ist toll, sich an einem Ort über die beiden von meiner Tochter ins Auge gefassten Berufswünsche Krankenschwester oder Polizistin fundiert informieren zu können und zu sehen, welche tollen Berufe noch im Landkreis Bad Kissingen angeboten werden.“ Bei der zum zweiten Mal stattfindenden Ausbildungsplatzbörse präsentierten Unternehmen aus der Region ihre konkreten Ausbildungsplätze. Christine Oßwald betonte als Vertreterin der Wirtschaftsjunioren die Bedeutung von gut ausgebildeten Fachkräften für die Wirtschaft, insbesondere von solchen mit dualer Ausbildung. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland warnen vor einer Über-Akademisierung, vorbei an den Bedürfnissen der Wirtschaft und fordern daher Pflichtpraktika während der Schulzeit für Schüler aller Schularten, um die vielseitigen Chancen einer dualen Ausbildung vermitteln zu können. Aus diesem Grund fand am Stand der Wirtschaftsjunioren wieder eine Praktikumsbörse statt, bei welcher Praktikumsplätze in den Unternehmen der Wirtschaftsjunioren vermittelt wurden. Der nächste Berufsinformationstag soll in ähnlichem Format im Jahr 2020 stattfinden.

Christine Oßwald / 04.03.2018
Betriebsbesichtigung Labor L+S AG in Bad Bocklet am 20.2.2018

Ende Februar waren die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zu Gast bei der L+S AG in Bad Bocklet. Zunächst stellte Vorstand Dr. Frank Böttcher die Gesellschaft vor. Das Unternehmen wurde 1987 unter der Firma „Labor L+S GmbH“ von Dr. Rüdiger Leimbeck und Prof. Bernd Sonnenschein gegründet. Damals wurden auf lediglich 400 m² und mit 28 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mikrobiologische und biologische Prüfungen an Arzneimitteln und anderen Produkten durchgeführt. Inzwischen arbeiten über 420 Mitarbeiter bei der Labor L+S AG.

Dr. Maximilian Schlicht, Leiter Qualitätskontrolle und Geschäftsfeldleiter Prüfungen, erzählte begeistert vom letzten, inzwischen fertiggestellten Erweiterungsbau, für den der Spatenstich im Juni 2015 erfolgte. Für die Büro- und Laborfläche von 7000 m² gab es kein Modell, an dem man sich hätte orientieren können, da es ein Labor in dieser Größenordnung in Europa nicht gab. Der gesamte Bau musste unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen der L+S (Reinsträume etc.) ganz neu konzipiert werden. Mit der Kernkompetenz Mikrobiologie ist die L+S AG das größte Auftragslabor dieser Art in Europa und führt jährlich 1 Millionen Analysen an mehr als 250.000 Proben durch.

Böttcher und Schlicht erklärten den jungen Unternehmer*innen und Führungskräften, wie die Sterilitätsprüfung durchgeführt wird, was bei Labortätigkeiten beachtet werden muss und ergänzten, dass das Unternehmen seinen Kunden neben den Prüfungen auch Beratung, Qualitätskontrolle, Betriebshygiene und Prozessoptimierung anbietet. Schließlich zählt die Labor L+S AG heute zu einem der größten Anbieter von mikrobiologischen und biologischen Reinheitsprüfungen für sterile Arzneimittel und Medizinprodukte.

Besonders interessant fanden die Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen den Rundgang durch die Betriebsräume. Natürlich konnten die Rein- und Reinsträume nur durch dicke Glasscheiben betrachtet werden. Die beiden Gastgeber beatworteten bereitwillig die zahlreichen Fragen ihrer Besucher. Christine Oßwald, Vorstandsmitglied der WJ KG, bedankte sich bei Dr. Böttcher „Es ist immer wieder faszinierend, die Betriebe in der Region, die man sonst nur vom Vorbeifahren kennt, näher kennenzulernen und zu erfahren, in welchen Bereichen diese genau tätig sind und vor allem, wie alles funktioniert." (Bild und Text: Lydia Molea)

Christine Oßwald / 21.02.2018
Gesprächsrunde mit dem Oberbürgermeister Kay Blankenburg am 6.2.2018

Zur traditionellen Gesprächsrunde hatte der Oberbürgermeister der Stadt Bad Kissingen, Kay Blankenburg, in das denkmalgeschützte Rathaus eingeladen. Er stellte sich den verschiedenen Fragen der Jungunternehmer*innen und Führungskräfte aus dem Landkreis, u. a. auch der nach einem neuen Wirtschaftsförderer der Stadt, nachdem die Stelle seit über einem Jahr unbesetzt ist. Blankenburg versicherte, dass die Vorstellungsgespräche mit vielversprechenden Bewerbern kurz bevor stünden. Der Fokus der städtischen Wirtschaftsförderung werde weiterhin auf Bestandspflege bleiben.

Von Seiten der Wirtschaftsjunioren wurde kritisiert, dass die Stadt Bad Kissingen in Sachen Digitalisierung noch hinterherhinke und gleichzeitig angeregt, eine App ins Leben zu rufen, mit der man Gastronomie, Hotels und Veranstaltungen leicht finden könnte. Der Oberbürgermeister versprach, diesen Vorschlang mitzunehmen. Johannes Kiep lobte die Neuerungen im Bereich Elektromobilität.

Auch die Möglichkeit eines Einkaufszentrums wurde besprochen, jedoch war man sich einig, dass das Beleben der Innenstadt Vorrang habe. Blankenburg erläuterte die Schwierigkeiten, die sich bei dem Sanierungskonzept der Innenstadt ergeben hatten. Noch seien nicht alle Prüfungen und Untersuchungen abgeschlossen, weshalb auch noch keine Termine feststünden. Der Schutz der Heilquellen vor einer möglichen Kontaminierung durch die Bauarbeiten müsse sichergestellt sein. Andrea Halboth sprach noch einmal den neuen Fächerbrunnen an. Der Oberbürgermeister erläuterte die Gründe für die Entscheidung für die aktuelle Version des Brunnens (Förderung des Freistaats Bayern) und räumte auch ein, dass bei der Kommunikation der Vorstellungszeiten einiges schief gegangen sei, man dies jedoch in Zukunft verbessern wolle.

Nils Scheiner fragte den Oberbürgermeister nach seinen Wünschen an die Wirtschaft. Blankenburg äußerte den Wunsch - und zwar an alle Bürger der Stadt - die Stadt nach außen hin besser darzustellen und lieber intern zu kritisieren. Er erwähnte auch die nächsten geplanten Projekte - Sanierung des Terrassenschwimmbads, Bau eines neuen Hallenschwimmbads, Erweiterung des KissSalis-Parkplatzes, Einreichung des UNESCO-Antrags (voraussichtlich in einem Jahr).

Bernadette Köth bedankte sich bei Kay Blankenburg für die Einladung ins Rathaus und das offene und aufschlussreiche Gespräch. Pläne für die Gesprächsrunde 2019 wurde auch bereits geschmiedet, u.a. mit einer Rathausführung. Text und  Foto: Lydia Molea

Christine Oßwald / 07.02.2018
Auszeichnung "Aktivster Kreis" und Jahresauftaktveranstaltung

Am Samstag, 13 Januar 2018, trafen sich Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zum ersten Mal im neuen Jahr 2018 bei einem Weißwurstfrühstück im Restaurant Platzhirsch. Es gab durchaus etwas zu feiern: Dem Wirtschaftsjuniorenkreis Bad Kissingen wurde bei der traditionellen Auftaktveranstaltung der bayerischen Wirtschaftsjunioren in Regen der 1. Preis beim Wettbewerb "Aktivster Kreis 2017" in der Kategorie bis 25 Mitglieder übergeben. Bei diesem Wettbewerb auf Bayern-Ebene werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, so auch Teilnahme an Konferenzen, an Landesprojekten sowie die Präsenz in den Medien. Im Rahmen des Weißwurstfrühstücks wurden auch die Programmpunkte für die nächsten Monate vorgestellt. Bei uriger Atmosphäre genossen die jungen Unternehmer*innen und Führungskräfte ein leckeres Frühstück und natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz.

Christine Oßwald / 13.01.2018
Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier

Elfershausen. Bei der Jahreshauptversammlung am 1.12.2017 im Hotel Ullrich in Elfershausen warfen die Wirtschaftsjunioren einen Blick auf das vergangene Jahr, das geprägt war von der Jubiläumsfeier "30 Jahre WJ Bad Kissingen". Zudem ergänzten zahlreiche Betriebsbesichtigungen, Netzwerkveranstaltungen sowie politische Gesprächsrunden im Zeichen der Bundestagswahl das Programm. Die Mitglieder dürfen sich auch im kommenden Jahr auf zahlreiche interessante Veranstaltungen freuen.
Christine Oßwald wurde als Kreissprecherin 2017 verabschiedet und übergibt das Amt an Bernadette Köth, die dem Kreis als Kreissprecherin 2018 vorsteht. Barbara Gutmann, die von den Mitgliedern erneut in den Vorstand gewählt wurde, verstärkt den Vorstand als drittes Mitglied neben Köth und Oßwald. Unterstützend zur Seite steht Steffen Zink von der IHK Würzburg Schweinfurt. Foto: Lydia Molea

Christine Oßwald / 04.12.2017
Wirtschaftsabend mit Top-Speaker Elmar G. Arneitz "Die geheime Macht der Kommunikation"

Am Donnerstag, dem 30.11.2017 luden der Landkreis, die Wirtschaftsjunioren und die Sparkasse Bad Kissingen zum Wirtschaftsabend in den Pavillon der Sparkasse ein. Knapp 120 Führungskräfte und UnternehmerInnen hörten den aus Österreich stammenden Top-Speaker Elmar G. Arneitz zu dem Thema „Die geheime Macht der Kommunikation“. Nach den Begrüßungsworten der stellvertretenden Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren, Bernadette Köth, hießen Landrat Thomas Bold und Sparkassenvorstandsvorsitzender Roland Friedrich die Anwesenden willkommen.

„Wer die Kommunikation anderen überlässt, darf sich nicht wundern, übersehen zu werden“ wusste Arneitz. Der als „Meister der Kommunikation“ bekannte Referent und Buchautor ging in seinem Vortrag auf die drei Säulen der Kommunikation ein: die nonverbale, die verbale und die schriftliche Kommunikation. „Es ist nicht notwendig, schriller und lauter zu schreien als andere, um wahrgenommen zu werden“, sagte Arneitz. In zahlreichen Beispielen seiner beruflichen Tätigkeit zeigte er verschiedene Techniken auf. Bei der Körpersprache des Raumes gab er Tipps zur Verhandlungsführung und dem Vertragsabschluss. „An einem runden Tisch unterzeichnet man keinen Vertrag“, sagt Arneitz. Machtanspruch kann man sehr gut erkennen.

Er zeigte, dass bei einem Handschlag der Dominate seinen Machtanspruch zeigt, indem er rechts steht und der Handrücken nach vorne zeigt. Anhand der von vielen Unternehmern gehassten Preisdiskussion und Rabattforderungen zeigte er mit der Geste der gehobenen Hand, wie wirksam diese sein kann, damit der Kunde gar nicht erst in Verhandlungen um Nachlässe einsteigt. Weitere Tipps waren das Ausstrahlen von Fachkompetenz durch eine Brille mit einer Rahmeneinfassung und dem gehobenen Kinn als Dominanzgeste. „Die größte Gefahr im Business ist, dass Sie zu kindlich sind“, warnte Arneitz. Anhand der von ihm entwickelten Finger-Körpersprache erklärte er anschaulich die Bedeutung von verschiedenen Bewegungen mit den Händen.

„Körpersprache können wir nicht steuern“, gab Arneitz zu bedenken. Nur 0,0003 Prozent können ihre Körpersprache bewusst einsetzen. Der Trainer ist in Österreich auch bekannt als Lügenexperte und wird zum Erkennen von Unwahrheiten in Rechtsfällen eingesetzt. Den jungen Führungskräften gab er noch ganz praktische verbale Tipps. Mehr als 5800 Mal werden Menschen im Leben gefragt „Was machen Sie beruflich?“. Dennoch können nur die wenigsten sich kurz und prägnant vorstellen. Er riet, dass jeder sich klar darüber werden sollte, warum Menschen zu ihnen kommen. Im letzten Vortragsteil ging er noch auf die Macht der Fragen ein.

„Die Qualität Ihrer Fragen bestimmt die Qualität Ihres Leben“, so Arneitz. Aus dem Publikum holte er sich Tim Kohlhepp für eine Übung. Frage und Gegenfrage, ohne eine Antwort zu geben, war die Aufgabe. Arneitz zeigte, dass jeder Mensch mit einem Antwortreflex ausgestattet ist und diesen nicht unter Kontrolle hat. „Der größte Feind in der Kommunikation ist die zu schnelle Antwort“, sagte Arneitz. Dieser Antwortreflex und die Alternativfragen machen sich viele im Verkauf zunutze. Zur schriftlichen Kommunikation gab er den Rat, hinter jeder Botschaft einen Punkt zu setzen. „Es war ein kurzweiliger Vortrag mit vielen wertvollen neuen Tipps, die gleich in der Praxis ausprobiert werden können“, waren sich die Wirtschaftsjunioren einig.

Im Anschluss an den Vortrag bestand die Möglichkeit, das Buch „Die geheime Macht der Kommunikation!“ zu kaufen und signieren zu lassen. Zudem luden die Veranstalter zum Austausch bei einem Imbiss und Getränke ein. Text und Foto: Anita Schmitt

Christine Oßwald / 02.12.2017
Know-How-Transfer im Bayerischen Landtag

München. In interessanten politischen Zeiten begleiteten die Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren Markus Stockmann, Prokurist der Stockmann GmbH + Co. KG in Fuchsstadt, sowie Christine Oßwald, Verkaufs- und Marketingleitung Hotel Sonnenhügel, drei Tage lang den Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner (CSU) bei seiner Arbeit in München. Im Rahmen des Know How Transfers der Wirtschaftsjunioren Bayern tauschten sich 30 bayerische Jungunternehmer und junge Führungskräfte mit den Politikern vom 28.-30.11.2017 im Bayerischen Landtag aus. Neben der Plenarsitzung besuchten die Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren eine Sitzung des Ausschusses „Gesundheit und Pflege“, u.a. mit mehreren Anträgen zum Thema Kinderpalliativteam Unterfranken, sowie eine Sitzung des Ausschusses „Wirtschaft und Medien, Infrastruktur, Bau und Verkehr, Energie und Technologie“. „Im persönlichen Gespräch mit Herrn Kirchner und vielen anderen Abgeordneten konnten wir uns ein gutes Bild über die Arbeit der Abgeordneten machen und unsere Interessen als Jungunternehmer kommunizieren“, so Oßwald. Bei einem Netzwerkabend mit dem US-Konsulat München wurde die aktuelle Politik Amerikas hinterfragt. „Arbeiten in einer digitalen Welt“ lautetet das Thema der Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Johannes Hintersberger, gleichzeitig Auftaktveranstaltung zum Jahresthema 2018 der Wirtschaftsjunioren Bayern „Arbeiten 4.0“. In einer Diskussionsrunde mit Staatsminister Dr. Marcel Huber erfuhren die Bayerischen Wirtschaftsjunioren  sachliche Fakten zur Regierungsbildung in Berlin sowie zur aktuellen Personaldebatte der CSU. „Drei spannende Tage liegen hinter uns mit einem guten Einblick in den bayerischen Politikbetrieb. Die Gespräche mit Vertretern der Staatsregierung und Abgeordneten, aber auch Kontaktpflege zwischen den Junioren machen Lust auf eine weitere Teilnahme am Kno-How-Transfer“, so Markus Stockmann. Foto: Rolf Poss / Bayerischer Landtag

Christine Oßwald / 30.11.2017
Betriebsbesichtigung Edelbrennerei Bischof

Am Freitag, den 3. November 2017, trafen sich Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen in Wartmannsroth zu einer interessanten Betriebsbesichtigung. Franziska Bischof, Brennerin und Edelbrandsommelière, betreibt hier mit ihrer Familie eine Brennerei für hochwertige Brände, Geister und vieles mehr.

Damit tritt sie in vierter Generation als erste Frau in die Fußstapfen ihres Vaters, Großvaters und Urgroßvaters. Sie erläutert den interessierten Besuchern, wie sie jedem Produkt aufgrund seiner eigenen Charakteristika seinen speziellen Namen gibt. Die Rohstoffe stammen fast ausschließlich aus der Region. Bischof beschreibt den Brennvorgang von der Auswahl und Qualitätskontrolle des Obstes über die Herstellung der Maische, die diffizile Abtrennung zwischen Mittel- und Nachlauf bis hin zum Endprodukt. Der kühle Keller, in dem die Whisky-Fässer lagern, ist besonders faszinierend.

Während der Führung verkosten die jungen Unternehmer*innen und Führungskräfte verschiedene Brände. Bei einer – ebenfalls aus regionalen Produkten bestehenden – Brotzeit haben die Besucher Gelegenheit, weitere Fragen zu stellen und natürlich zu netzwerken. „Das perfekte Weihnachtsgeschenk aus der Region,“ freut sich Bernadette Köth, stellvertretende Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, und die Teilnehmer machten von der Gelegenheit zum Einkauf regen Gebrauch. Foto/Text: Lydia Molea / Petra Winter

Christine Oßwald / 06.11.2017
Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren im Austausch mit Landrat Thomas Bold

Am 12. Oktober 2017 trafen sich die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Landrat Thomas Bold zum Austausch im renovierten großen Sitzungsaals des Landratsamtes. Zu Beginn hieß der Landrat die Wirtschaftsjunioren im Landratsamt willkommen und berichtete über den Neubau und die anstehenden Renovierungsarbeiten am Gebäude. Aufgrund von wachsenden Aufgabengebieten ergibt sich seit Jahren ein konstanter Personalzuwachs und somit auch ein höherer Raumbedarf.

Landrat Thoms Bold stellte die Arbeit des Rhön Saale Gründerzentrums und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kissingens vor, nachdem Bernadette Köth, Firmenkundenberaterin der AOK Bayern, nach den wirtschaftlichen Tätigkeitsbereichen des Landratsamtes gefragt hatte, besonders auch nach Fördermöglichkeiten für Unternehmensgründer. Stefanie Lang, die Existenzgründerin und Erfinderin des Gehhilfenhalters "Crutchy“, ansässig in Oberthulba, berichtete von ihren Erfahrungen und der Bürokratie, die es Gründern schwer macht, staatliche Förderangebote zu nutzen. Christine Oßwald, Verkaufs- und Marketingleitung im Hotel Sonnenhügel, lobte das regionale Fortbildungsangebot im Rhön Saale Gründerzentrum, gerade in den Bereichen Gesundheit und Gastronomie, welche für den Standort ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind.

Die Wirtschaftsjunioren informierten sich zudem über den aktuellen Stand zum Thema Nationalpark Rhön und wurden von Landrat Thomas Bold aus erster Hand zum Verfahren aufgeklärt. Die Sachlichkeit der Ausführung des Landrats überzeugte die Wirtschaftsjunioren. Sowohl die Ängste der Nationalpark-Gegner sowie die Hoffnungen der Nationalpark-Befürworter seien zu berücksichtigen und sachliche Gespräche zu führen, um für die Region Rhön die bestmögliche Lösung zu finden.

Christine Oßwald / 13.10.2017
Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V.

Am Samstag, den 7.10.2017 trafen sich die Vertreter der Bayerischen Juniorenkreise in Bad Aibling zur Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V.. Neben der Wahl des Landesvorstandes 2018, dem der Bayreuther Wirtschaftsjunioren Sebastian Döberl vorstehen wird, wurde unter anderem das bayerische Jahresthema 2018 „Arbeiten 4.0“ verabschiedet. Zudem wurden zahlreiche bayerische Projekte sowie nationale und internationale Konferenzen des Jahres 2018 vorgestellt und die strategische Ausrichtung des Landesverbandes für die Folgejahre beschlossen.
Das Bild zeigt die von links den gewählten Landesvorsitzenden 2018 Sebastian Döberl, Kai Vedder (Kreisspercher Schweinfurt 2017), Christine Oßwald (Kreissprecherin Bad Kissingen 2018) sowie Marlen Wehner, Unterfrankensprecherin 2017. Foto: Martin Runge

Christine Oßwald / 08.10.2017
Aus netzwerken³ wird netzwerken4

Aus netzwerken³ wird netzwerken4

Am Samstag, den 30.9.2017, fand der diesjährige netzwerken³ Tag der Wirtschaftsjunioren Thüringer Wald statt. Neben Gästen der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen sowie der Wirtschaftsjunioren Fulda nahmen auch Twinninggäste der JCI South Bohemia am Projekttag teil. Nach einer zweistündigen Besichtigung des Pumpspeicherwerk Goldisthal gab es auf über 800 m Höhe bei der Limond-Systems GmbH in der Rennsteigstadt Neuhaus am Rennweg eine zünftige Stärkung mit Original Thüringer Rostbratwürsten. Am Nachmittag ging es weiter ins idyllische Lauscha. In der Farbglashütte Lauscha GmbH - Elias Glashütte bekamen die Teilnehmer einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte der Glasbläserei im Thüringer Wald, ehe dort auch die erste sportliche Herausforderung des Tages auf die Teilnehmer wartete: die Herstellung einer eigenen mundgeblasenen Glaskugel. Und ausgesprochen sportlich endete dann auch der Netzwerk-Tag beim gemeinsamen Bowling im Bowlingcenter Golden Nugget Goldisthal. Das Projekt netzwerken³ wurde im Jahr 2016 ins Leben gerufen, um die drei aneinander grenzenden Wirtschaftsjuniorenkreise aus Bayern, Hessen und Thüringen bei gemeinsamen Projekttagen zu vernetzen. Foto: Udo Sturm

Christine Oßwald / 30.09.2017
netzwerken³ - Tag WJ Fulda - am 26.8.2017

Am Samstag, den 26. August 2017 trafen sich Wirtschaftsjunioren aus Hessen, Thüringen und Bayern, um im Rahmen des gemeinsamen Projektes netzwerken³ die Kontakte über Landesgrenzen hinweg zu vertiefen. Die Wirtschaftsjunioren Fulda hatten die Projektpartner aus den Kreisen WJ Thüringer Wald und WJ Bad Kissingen ins Schloss Fasanerie in Eichenzell nahe Fulda geladen. Nach einem Get together im Biergarten am Postenhaus am frühen Nachmittag konnten sich die Teilnehmer im Bogenschießen im Schlosspark testen, während die Kinder bei einer Schlossgespenst-Führung das Schloss erkundeten. Nach Kaffee und Kuchen auf der Schlossterrasse durften auch die Erwachsenen die Wohnräume von Schloss Fasanerie mit seinen Schätzen besichtigen. Der Tag klang dann bei guten Gesprächen im Rahmen eines Barbecue aus, wobei auch gemeinsame Projekte für das Jahr 2018 besprochen wurden.

Christine Oßwald / 29.08.2017
Schnuppergolf und Stammtisch August

Der August-Stammtisch fand am 2.8.2017 beim Golfclub Bad Kissingen e.V. statt. Nach einer Runde Schnuppergolf folgte ein lebhafter Austausch im Clubrestaurant. Schön, dass noch so viele dazugekommen sind. Ein herzlichen Dankeschön gilt dem Golflcub Bad Kissingen für den Einblick und die Möglichkeit, den Sport kennenzulernen.

 

 

 

Christine Oßwald / 04.08.2017
Gesprächsrunde mit Dieter Janecek, MdB

Dieter Janecek, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion, war am 28.7.2017 zu Gast in Bad Kissingen. Mit einem Kreis Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren wurden u.a. die Themen Digitalisierung, Infrastruktur/Nahverkehr/E-Mobilität und der Abbau von Bürokratie, gerade auch für Unternehmens-Neugründungen, diskutiert. Foto: Lydia Molea

 

Christine Oßwald / 01.08.2017
UNTERFRÄNKISCHER JUNIORENTAG und FESTABEND 30 JAHRE WJ BAD KISSINGEN 22.7.2017

Am Samstag, den 22. Juli 2017 durften die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen Jungunternehmer und Führungskräfte aus ganz Bayern sowie den angrenzenden Juniorenkreisen in Hessen und Thüringen zum Unterfränkischen Juniorentag sowie zum Festabend anlässlich des dreißigjährigen Bestehens des Kreises in Bad Kissingen begrüßen.

Der Unterfränkische Juniorentag begann mit zwei Workshops. Sabine Steinert sowie Manuela Weber, beide Mitglied im Landesvorstand Bayern, informierten Neumitglieder sowie Interessenten über die Organisation der Wirtschaftsjunioren sowie den internationalen Verband Junior Chamber International. Die unterfränkische Regionalsprecherin Marlen Wehner, gleichzeitig auch Debating-Europameisterin, schulte die Teilnehmer des Debattier-Workshops im wirkungsvollen Einsatz von Mimik, Tonlage, Körpersprache und Argumentation im Rahmen von Diskussionen und Verhandlungen. Andere Teilnehmer wiederum informierten sich bei einer Stadtführung über die Geschichte Bad Kissingens und bewunderten die einzigartige Architektur der Kurstadt. Im Anschluss hatten die Teilnehmer bei einem Get-together mit Kaffee und Kuchen im Rosengarten sowie einer Fahrt mit dem berühmten Bad Kissinger Dampferle die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken. Im Rahmen des überregionalen Projektes „netzwerken³“, im vergangenen Jahr für den Bundespreis der Wirtschaftsjunioren als bestes Netzwerkprojekt nominiert, waren auch Wirtschaftsjunioren aus Fulda und dem Thüringer Wald zu Gast. Diese zeigten sich begeistert von der Vielfalt Bad Kissingens.

Am Festabend anlässlich des dreißigjährigen Bestehens der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen nahmen gut 140 Gäste aus Wirtschaft und Politik teil. Die aktuelle Kreissprecherin Christine Oßwald durfte unter anderem Vertreter des Bundes- und Landesvorstandes der Wirtschaftsjunioren, die Gründungsmitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, den Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt Prof. Dr. Ralf Jahn sowie die Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar und den Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner begrüßen. Gründungsmitglied Jürgen Heckelmann warf bei seiner Rede einen Blick auf die Anfangsjahre sowie auf herausragende Veranstaltungen wie den Berufsinformationstag, die Umweltmesse oder die Landeskonferenz 2008 in Bad Kissingen. Marlen Wehner lobte die Organisation und nannte die Veranstaltung „die erste Unterfrankenkonferenz ihrer Art“ und ermahnte die Anwesenden, die WJ-Plattform aktiv zu nutzen. Prof. Dr. Jahn würdigte die außerordentliche Aktivität des Kreises trotz einer geringen Mitgliederzahl im Vergleich zu den großen unterfränkischen Kreisen Würzburg oder Schweinfurt. Sascha Schnürer, Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Bayern, verlieh dem Bad Kissinger Kreis aufgrund seines langjährigen Engagements in der Region als ersten Kreis den Preis „Mittelstandsheld“, eine Auszeichnung der Wirtschaftsjunioren Bayern für verdiente Personen rund um den Mittelstand und die lokale Wirtschaft. Johannes Kiep, langjähriges Mitglied, wurde für sein außerordentliches Engagement im Bad Kissinger Kreis - besonders für die Organisation der vergangenen zehn Berufsinformationstage seit 1998 - zum ersten Ehrenmitglied des Kreises ernannt. Unter der Leitung von Florian Kohl, der als Vertreter des Bundesvorstandes agierte, sang der gesamte Saal ein Ständchen zum Dreißigsten. Die Wirtschaftsjunioren und ihre Gäste feierten im Kurgarten Cafe bis spät in die Nacht, bestaunten die Beamer Show am Springbrunnen im Rosengarten oder nahmen am Glücksspielseminar in der Spielbank teil. Alle Teilnehmer am Unterfränkischen Juniorentag sowie am Festabend waren sich einig: eine einmalige und unvergessliche Veranstaltung in wunderschönem Ambiente.



Christine Oßwald / 23.07.2017
Wirtschaftsjunioren aus Bad Kissingen auf politischer Informationsreise in Berlin

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar (SPD) informierten sich zehn Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren vom 12. bis 15. Juli 2017 in Berlin über die Arbeit der Bundesregierung. Bei einem Besuch des Deutschen Bundestages wurden in einer Diskussionsrunde mit Sabine Dittmar vorwiegend gesundheitspolitische Themen besprochen. „Es ist interessant zu sehen, mit welchem Fachwissen Frau Dittmar ihre Arbeit im Gesundheitsausschuss ausführt“, so Bernadette Köth, stellvertretende Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren und Firmenkundenberaterin der AOK Bayern. Bei einem Informationsgespräch im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie informierten sich die Wirtschaftsjunioren über die aktuellen Themen des BMWi, wie den Netzausbau, die Bedeutung des Mittelstandes, Industrie 4.0, den Brexit sowie Freihandelsabkommen. Interessante Einblicke in die Pressearbeit der Bundesregierung konnten bei einem Besuch des Bundespresseamtes gewonnen werden. Besonders hinterfragt wurde unter anderem die Arbeit des Bundespressesprechers sowie die Social Media Strategie der Bundesregierung. Christine Oßwald, Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren und Marketingleitung Hotel Sonnenhügel, zeigt sich beeindruckt über die Organisation des Informationsflusses innerhalb der Bundesregierung sowie deren Kommunikationsstrategie. Ergänzend zu den politischen Themen konnten sich die Wirtschaftsjunioren bei einem Besuch des Tränenpalastes, bei einer Stadtrundfahrt sowie bei einer Führung durch Schloss Cecilienhof in Potsdam, Gedenkstätte Potsdamer Abkommen, über die Geschichte Deutschlands informieren.

Die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, Teil der Jungunternehmerverbandes Wirtschaftsjunioren Deutschland, gelten als unparteiisch, aber nicht unpolitisch und sind im konstanten Austausch mit der Politik, um die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass auch zukünftige Generationen erfolgreich leben und arbeiten können. So wurden in diesem Jahr auch schon Gespräche mit der Bundestagsabgeordneten Dorothee Bär (CSU), dem Oberbürgermeister Kay Blankenburg (SPD) sowie der Bundestagskandidatin von Bündnis 90 die Grünen, Manuela Rottmann, geführt.

Christine Oßwald / 17.07.2017
Bayerische Landeskonferenz in Kaufbeuren - 6.-9.7.2017

Bericht folgt

Christine Oßwald / 10.07.2017
UNTERFRÄNKISCHER JUNIORENTAG und FESTABEND 30 JAHRE WJ BAD KISSINGEN

Am 22. Juli 2017 findet in Bad Kissingen der Unterfränkische Juniorentag statt, der mit einem Festabend anlässlich des 30. Geburtstages der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen ausklingt. Im Rahmen des Projektes "netzwerken³" freuen wir uns auch auf Gäste aus Hessen und Thüringen.

Informationen und Anmeldung hier.

Christine Oßwald / 29.05.2017
Wirtschaftsjunioren besichtigen die TAKATA PlasTec GmbH

Timo Albert, Geschäftsführer der TAKATA PlasTec GmbH, und sein Kollege Horst Hesse, der Vertriebsleiter des Unternehmens, begrüßten am 24. Mai 2017 die Wirtschaftsjunioren  Bad Kissingen zu einer Betriebsbesichtigung am Unternehmenssitz im Gewerbegebiet Bad Kissingen Albertshausen. Dort fertigt das mittelständische Unternehmen, Teil der japanischen TAKATA Unternehmensgruppe, mit circa 400 Mitarbeitern Kunststoffteile. Diese werden schwerpunktmäßig in der Automobilbrache verarbeitet. So findet man die Kunststoffteile beispielsweise eingebaut im PKW/LKW Exterieur und Interieur Bereich wie z.B.  Frontverkleidungen, Türverkleidungen, Airbagkappen oder verschiedene Lenkradblenden vor. „Ein beachtlicher Teil aller neu gebauten LKWs in Westeuropa haben Kunststoffteile unseres Unternehmens verbaut“, so Horst Hesse. Aber auch Kindersitze produziert das Unternehmen für namenhafte Automobilfirmen und unter eigener Marke. Die Kompetenz des Unternehmens liegt jedoch nicht nur in der Produktion sondern auch in der Entwicklung sowie der Spritzgusswerkzeug- und Sonderanlagenbeschaffung mit Instandhaltung und Know-how am Standort. Mit einer eigenen Entwicklungsabteilung für Kunststoffkomponenten kann den stetig wachsenden Anforderungen der Kunden entsprochen werden. Um weiterhin auf qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen zu können, bildet das Unternehmen in verschiedenen Berufsbildern mit Ziel einer anschließenden Übernahme aus. Die zentrale Lage in der Mitte Deutschlands mit guter Autobahnanbindung bezeichnet Timo Albert als Standortvorteil des Unternehmenssitzes in Bad Kissingen. „Ein sehr interessantes Unternehmen aus der Region, welches sich seit vielen Jahren erfolgreich auf dem anspruchsvollen Automotive Markt bewährt“ so Steffen Krambo, Wirtschaftsjunior aus Bad Kissingen.

Christine Oßwald / 26.05.2017
Gesprächsrunde mit dem Bad Kissinger Oberbürgermeister Kay Blankenburg

Am Donnerstag, 6 April 2017, trafen sich 10 junge Unternehmer und Führungskräfte zur inzwischen traditionellen Gesprächsrunde mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bad Kissingen, Kay Blankenburg.

Gleich zu Beginn spricht Christine Oßwald, diesjährige Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, die Zukunft der Wirtschaftsförderung in Bad Kissingen an. Blankenburg berichtete, dass noch kein Nachfolger für Michael Wieden, dem bisherigen Wirtschaftsförderer der Stadt, feststehe, das Thema jedoch im Stadtrat Priorität habe. Gerne nahm er die verschiedenen Vorschläge aus den Reihen der Jungunternehmer mit, wie z.B. einen Vergleich mit ähnlichen Städten und die Argumente pro und kontra verschiedener Formen der Position. Der Oberbürgermeister gab auch zu bedenken, dass die Aufgaben des Wirtschaftsförderers sehr breit gefächert seien, von der Bekämpfung des Leerstands in der Innenstadt über die Erhaltung des Bestands bis hin zur Beschaffung von Neuansiedlungen. Ein weiteres Anliegen in der Diskussionsrunde waren industrielle Arbeitsplätze, u.a. auch um die Stadt attraktiver zu machen. Das Problem sei nach wie vor die Tatsache, dass das ausgeschriebene Industriegebiet zu klein sei, um zu expandieren. Für den früheren Standort des Steigenberger Hotels sowie für weitere leerstehende Hotels wie dem Fürstenhof gebe es aktuell noch keine abschließende Lösung, so Blankenburg. Dies gelte auch für den Schlachthof – ein imposantes Gebäude, das sich für verschiedene Zwecke eignen würde, vom Event-Management bis hin zur Beheimatung des Stadtarchivs, jedoch seien die Sanierungskosten einfach zu hoch. Bei der Eishalle bemühe man sich gemäß dem letztjährigen Konsolidierungsbeschluss des Stadtrats, einen privaten Betreiber zu finden, ansonsten wird sie nach dieser Saison geschlossen. Natürlich würde beim Verkauf sichergestellt werden, dass die Eishalle in ihrer jetzigen Funktion bestehen bleibt und nicht zweckentfremdet wird. Auch im Bereich Elektromobilität sehe man Fortschritte. Die Stadtwerke Bad Kissingen haben auf ihrem Gelände eine Ladestelle zur Verfügung gestellt, außerdem stünden sie in Verhandlungen mit Hotels. Bezüglich des Antrags auf UNESCO-Kulturerbe zeigte sich Blankenburg optimistisch. Bad Kissingen sei eine von drei verbliebenen deutschen Städten, die noch im Rennen seien. Für dieses Jahr sei ein Probeantrag geplant.

Zum Abschluss bedankte sich Christine Oßwald bei Oberbürgermeister Kay Blankenburg und lud ihn zur Feier zum 30jährigen Bestehen der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen am 22. Juli 2017 ein.

Text: Lydia Molea & Petra Winter / Bild: Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen

Christine Oßwald / 11.04.2017
Betriebsbesichtigung "perma-tec GmbH & Co KG" in Euerdorf am 30.3.2017

Am 30. März 2017 trafen sich sechzehn engagierte Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren und Gäste auf dem Werksgelände der perma-tec GmbH & Co. KG in Euerdorf, um das international tätige Unternehmen besser kennenzulernen und bei Speis und Trank kräftig zu netzwerken. Geschäftsführer Peter Mayr und Produktionsleiter Thomas Gessner lüfteten einige Interna und gaben in spannenden Stunden ausführliche Einblicke in die Thematik Schmierpunkttechnik.

 „Ohne perma-tec geht keine Fabrik wirklich unter, aber wir schaffen mit unseren Produkten einen echten Mehrwert“, erklärt Geschäftsführer Peter Mayr in seinem Vortrag zu Beginn des Nachmittags. Täglich werden in Euerdorf für über 60 Länder Einzel- und Mehrpunktschmiersysteme entwickelt, produziert und versendet. Bei voller Auslastung laufen pro Tag allein 30.000 perma CLASSIC Einzelpunktschmiersysteme, dem Ursprungsprodukt des Unternehmens, über die Produktionsbänder. Ihren finalen Einsatz findet die gesamte und vielfach patentierte Produktpalette in nahezu allen Industriezweigen und Hauptanwendungsbieten wie Förderbandanlagen, Pumpen, Lüfteranlagen und Elektromotoren. „Wenn Sie eine Rolltreppe im KaDeWE (Kaufhaus des Westens) in Berlin hinauf- oder hinabfahren, würden Sie niemals auf die Idee kommen, dass darin unsere Schmierpunktsysteme aus Euerdorf stecken – ist aber so“, erklärt Geschäftsführer Peter Mayr den staunenden Besuchern.

Das Unternehmen blickt auf eine lange Firmengeschichte zurück. Im Jahr 1934 gründete Gebhard Satzinger das Unternehmen mit dem Namen Metallwarenfabrik für Haus- und Küchengeräte. Nach vielen Jahren der Forschung erfolgte im Jahr 1964 dann die erste Patentierung des perma CLASSIC Einzelschmierpunktsystems und überzeugt seitdem, wie alle in Euerdorf entwickelten Produkte, mit der Tradition „Made in Germany“.

Mit einem von Mayr geschätzten Anteil am Weltmarkt von 60-70 % und mittlerweile 223 Angestellten, davon 151 in der Zentrale in Euerdorf, realisierte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2016 erstmalig einen Jahresumsatz von über 80 Millionen Euro. Besonders stolz ist er auf die Tatsache, dass circa alle 11 Sekunden irgendwo auf der Welt ein perma Schmiersystem aus Euerdorf verbaut oder ausgewechselt wird. Die perma- tec GmbH und Co. KG ist auch Ausbildungsbetrieb für Berufe wie zum Beispiel Industriekaufmann/-frau, Fachkraft für Lagerlogistik und Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik.

Die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen bedanken sich bei perma-tec für eine tolle Veranstaltung mit tiefen Einblicken und freuen sich auf weitere Begegnungen mit interessierten Unternehmen aus der Region Bad Kissingen und Umgebung.

Text: Kathrin Ivenz / Foto: Lydia Molea

Christine Oßwald / 31.03.2017
Frühjahrsdelegiertenversammlung in Schweinfurt

Am Samstag, 18.3.2017 fand die Frühjahrsdelegiertenversammlung der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V. in unserem Nachbarkreis Schweinfurt statt. Kreissprecherin Christine Oßwald vertrat dabei die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen. Einen detaillierter Bericht finden Mitglieder im kommenden Newsletter.

Christine Oßwald / 19.03.2017
Stammtisch März - Wirtschaft und Politik im entspannten Miteinander

Am Mittwoch, den 1 März 2017, trafen sich die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zu ihrem monatlich stattfindenden Stammtisch, diesmal im Restaurant Ratatouille, Bad Kissingen. Neben den Mitgliedern hatten sich auch einige Interessenten eingefunden, um die Wirtschaftsjunioren kennenzulernen. Gast war Frau Dr. Manuela Rottmann, Bundestagskandidatin für Bündnis 90/Die Grünen.

Es wurden verschiedene Themen erörtert, unter anderem die Mobilität auf dem Land - hier wurden die Vor- und Nachteile eines Uber-ähnlichen Systems angeregt diskutiert -, die Verbesserung der Kommunikation von Angeboten, der Weg zu den Behörden und vieles mehr. Es sei ihr ein Anliegen, Probleme auf dem Land und in der Stadt gemeinsam anzugehen und diese nicht getrennt zu betrachten. Lösungen, die man in städtischen Gebieten anwenden kann oder bereits umgesetzt hat, könnten auch für ländliche Gebiete angepasst werden. Rottmann will sich dafür stark machen, Programme für die Förderung von Ideen und Innovation aufzusetzen und zu unterstützen. In der Wahlkreisarbeit schreibt sich Rottmann auf die Fahne, Kommunalpolitiker auf Themen zu stoßen, die in der Region wenig oder gar nicht beachtet werden, wie z.B. der Klimaschutz. Rottmann: „Ich bin überzeugt davon, dass man etwas bewegen kann, wenn man die lokale Politik mit dem konfrontiert, was woanders möglich ist.“ Auf Bundesebene müsse ein Thema überhaupt erst sichtbar gemacht werden bzw. auf die Agenda kommen, damit es angegangen werden kann.

Hans Wild, Mitglied der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen und Geschäftsführer der Wild Media GmbH, stellte sein Projekt „Kissinger Himmel" vor. Sowohl in einer Broschüre als auch auf einer handyoptimierten Webseite werden die Sehenswürdigkeiten Bad Kissingens dreisprachig vorgestellt. Außerdem sind auch Unternehmen, Dienstleistungen und Aktivitäten für Kinder enthalten. Oliver und Daniel Six sprachen über das ETHOS-Projekt, ein Zusammenschluss junger Winzer in der Region, die auf die nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge setzen. Rottmann ist sehr dafür, dass Frankenwein über die Grenzen Frankens hinaus beworben wird, vor allem auch im Ballungsraum Frankfurt / Rhein-Main.

Christine Oßwald / 01.03.2017
Vortrag "Führen mit Sinn und Menschlichkeit" des Unternehmers und Autors Bodo Janssen

Zur Bildergalerie gelangen Sie hier.

Am Mittwoch, den 22.02.2017 sind knapp 200 Führungskräfte, Selbständige und Unternehmer der Einladung der Wirtschaftsjunioren und der Unternehmensgruppe Heiligenfeld gefolgt. Im Rahmen der Kooperationsveranstaltung sprach Bodo Janssen, Inhaber der Hotelkette Upstalsboom, zum Thema „Führen mit Sinn und Menschlichkeit“ im Heiligenfeld Saal der Parkklinik Heiligenfeld in Bad Kissingen.

Der mehrfach preisgekrönte Hotelier und Autor des Buches „Stille Revolution“ lernte vieles auf die harte Tour. Er war erfolgreich als Model und führte ein oberflächliches Luxusleben als Student. Er überlebte eine Entführung und trat ins Familienunternehmen ein.  Nach dem tödlichen Flugzeugabsturz seines Vaters übernahm er das Unternehmen und führte es erfolgreich über Zahlen und moderne Managementmethoden. Trotz des Erfolges waren die Mitarbeiter unglücklich, wollten ihn sogar loswerden, wie eine Mitarbeiterbefragung zeigte. Die Mitarbeiter fühlten sich nicht geführt, gab Janssen im Vortrag sein Scheitern preis. Entscheidungen wurden über die Köpfe der Mitarbeiter hinweg getroffen, Mitarbeiter hatten keine Freiheit mitzugestalten und Anerkennung bekamen nur die Führungskräfte. Bodo Janssen suchte Hilfe in einem Seminar „Spirituell Führen“ mit Pater Anselm Grün und Dr. Friedrich Assländer in Würzburg und ging hierzu einige Zeit ins Kloster. Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen, war die Erkenntnis, die er in diesen Tagen gewann. „Führen hat etwas damit zu tun, Fragen zu stellen“, ergänzte Janssen. In den folgenden zwei Jahren ging er immer wieder ins Kloster, um sich selbst kennen zu lernen. Reflexion ist produktiver als Aktion, riet er und ermutigte zum inne halten und Nachdenken über sich selbst.  Wir produzieren Menschen, die viel können, aber sich selbst nicht kennen, sagte Janssen. Mit seinem Unternehmen möchte er Menschen eine Plattform geben, das zu finden, was sie suchen. Janssen versteht Führung als Dienstleistung und nicht als Privileg. Er möchte Menschen ermächtigen und ermutigen sich selbst zu finden. Ist das geschehen, kann dann erst geschaut werden, was zu jedem einzelnen passt, welche Aufgabe er ausüben kann und möchte. Ist das gefunden, kommt es vom sollen zum wollen, sagte Janssen.

Durch verschiedene Filmsequenzen von sich und seinen Mitarbeitern im Unternehmen, aber auch in Ruanda oder mit seinen Auszubildenden auf dem Kilimandscharo verdeutlichte Janssen, wie mit dem rechten Maß der beiden Grundbedürfnissen nach Verbundenheit und Freiheit Beziehungen gelingen und somit Freude an der Arbeit entsteht.

Bei einem anschließenden Imbiss blieb Zeit sich kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen.

Christine Oßwald / 23.02.2017
"Talk am Kamin" - politische Gesprächsrunde mit Dorothee Bär, MdB

Am 1. Februar trafen sich 15 junge UnternehmerInnen und Führungskräfte in gemütlicher Atmosphäre im Hotel Kunzmann's in Bad Bocklet. Dorothee Bär (CSU) erzählte aus ihrem Alltag im Bundestag und als Staatssekretärin. Sie ist zuständig für Verkehr und digitale Infrastruktur. Vor allem die Digitalisierung bildete ein Hauptthema. Sowohl aus den Reihen der Wirtschaftsjunioren als auch von Bär selbst wurde beklagt, dass die Digitalisierung zu langsam voranschreite, vor allem im europäischen Vergleich. Die Thematik des autonomen Fahrens führte zu kontroversen Diskussionen.

Bär erläuterte auch die Unterschiede zwischen ihrer Arbeit im Ministerium - wo das meiste fachspezifisch ist - und im Wahlkreis. Auf die Frage, wie sie Beruf und Familie unter einen Hut kriege - eines der fünf Ziele der WJ - räumte sie ein, dass dies oft nicht einfach, aber mit tatkräftiger Hilfe der gesamten Familie möglich sei. Sie wohnten mit vier Generationen unter einem Dach, womit dann mit der entsprechenden Planung auch die Versorgung der Kinder klappe.

Die JungunternehmerInnen wollten auch wissen, wie sich die Uneinigkeit zwischen den Schwesterparteien CSU und CDU auf ihre Tätigkeit im Bundestag auswirkt. Bär beschwichtigte, dass sich die beiden Parteien zu etwa 90 Prozent einig seien, bestätigte jedoch auch, dass diese verbleibenden Streitigkeiten vor dem Wahlkampf beigelegt werden müssten.

Abschließend wurde sie - angelehnt an ein weiteres Ziel der Wirtschafsjunioren, „ehrbares Unternehmertum" - noch auf die Aussage „Politik mit Herz“ auf ihrer Website angesprochen. Sie erklärte, was sie darunter versteht: „Bei jedem Termin mit Begeisterung und Herzblut dabei sein. Die Sprechstunden bedeuten Bürgernähe. Und ich gehe alles mit Freude und Interesse an.“

Past President Barbara Gutmann und die stellvertretende Kreissprecherin Bernadette Köth bedankten sich herzlich für die Zeit und das offene Gespräch. Die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen planen in Zukunft noch weitere politische Gesprächsstunden.

Christine Oßwald / 01.02.2017
Auszeichung 2. Platz AKTIVSTER KREIS 2016 (bis 25 Mitglieder) in Bayern

Würzburg. Im Rahmen des ersten unterfränkischen Kreissprechertreffens bei der Industrie- und Handelskammer in Würzburg durfte Kreissprecherin Christine Oßwald die Urkunde für den zweiten Platz beim internen Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren Bayern „Aktivster Kreis 2016 bis 25 aktive Mitglieder“ entgegennehmen. Im  Wettbewerb wird in drei Kreisgrößen das Engagement der Wirtschaftsjuniorenkreise in Bayern erfasst. „Ich freue mich sehr, die Urkunde an den Bad Kissinger Kreis überreichen zu dürfen“, so Marlen Wehner, Regionalsprecherin Unterfranken. Prof. Dr. Jahn Ralf Jahn, Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, beglückwünschte zusammen mit den beiden stellvertretenden Hauptgeschäftsführern Jürgen Bode und Max-Martin W. Deinhard  ebenfalls den Bad Kissinger Wirtschaftsjuniorenkreis. Im Rahmen des ersten Kreissprechertreffens des Jahres wurden die Veranstaltungen und Projekte des neuen Jahres der unterfränkischen Kreise vorgestellt.

Christine Oßwald / 01.02.2017
Jahresauftaktveranstaltung 2017 - 30 Jahre WJ Bad Kissingen

Unter dem Motto "30 Jahre sind uns Wurst" fand am Samstag, 21.1.2017 im Gasthaus Platzhirsch in Bad Kissingen die Jahresauftaktveranstaltung der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen statt. Nach einer Vorstellung des Jahresprogramms 2017 bot sich den Junioren/Juniorinnen, Fördermitgliedern und Gästen die Möglichkeit zum netzwerken bei Weißwürsten und Brezen. Die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen freuen sich auf ein interessantes Juniorenjahr.

Christine Oßwald / 21.01.2017
Vorstand 2017 der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen bestimmten die jungen UnternehmerInnen und Führungskräfte unter anderem ihren neuen Vorstand. Christine Oßwald, Hotel Sonnenhügel, bereits seit zwei Jahren im Vorstand und 2016 stellvertretende Kreissprecherin, wurde erneut für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt und wird 2017 die Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen sein.

Barbara Gutmann, Kreissprecherin 2016 und ebenfalls seit zwei Jahren im Vorstand bleibt als Past President für ein weiteres Jahr Vorstandsmitglied. Neu gewählt wurde Bernadette Köth, Firmenkundenberaterin bei der AOK Bayern. Sie ist seit 2016 aktiv bei den Wirtschaftsjunioren und wird auch das Amt der stellvertretenden Kreissprecherin übernehmen.

Stefan Illig, bereits bei der letztjährigen Jahreshauptversammlung für zwei Jahre gewählt, ist auch weiterhin dabei. Ein weiteres neues Mitglied ist Steffen Zink, Sachbearbeiter Buchhaltung bei der IHK. Dieser wurde jedoch nicht gewählt, da die Satzung automatisch ein Vorstandsmitglied von der IHK vorsieht. Steffen Krambo, Kassier 2016, übergab sein Amt an Nils Scheiner, Filialdirektor HypoVereinsbank Bad Kissingen. Krambo wird 2017 gemeinsam mit Heiko Kaiser das Amt des Kassenprüfers übernehmen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Abstimmung über die neue Satzung. Unter anderem wurden die Wahlbedingungen geändert und die Satzung wurde allgemein mit den anderen Wirtschaftsjuniorenkreisen abgestimmt.

Der Vorstand betonte noch einmal, wie wichtig 2017 für die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen ist, da diese ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Die Auftaktveranstaltung steht ganz im Zeichen dieses Geburtstages: „30 Jahre sind uns Wurst“ - bei einem Weißwurstfrühstück am 21.01.2016 wird das Programm für das Jahr bekannt gegeben.

 

Christine Oßwald / 12.01.2017
KONTAKT / FORMULARE

Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen • c/o IHK Würzburg-Schweinfurt • Mainaustraße 33-35 • 97082 Würzburg • E-Mail: info@wj-kg.de

Download Formular SEPA Lastschriftmandat für Mitglieder:   Blanko_SEPA-Mandat_WJ_Bad_Kissingen_Mitglieder.pdf

Satzung  2017_Satzung_WJ_Bad_Kissingen.pdf

Christine Oßwald / 20.03.2016
  RSS-Feed abonnieren