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Aktuelle Informationen
JOBMESSE BAD KISSINGEN • 12. Oktober 2019 • 10 - 16 Uhr • Regentenbau Bad Kissingen

Alle Informationen zur Jobmesse am 12.10.2019 im Regentenbau in Bad Kissingen gibt es unter https://www.jobmesse-kissingen.de/ .

Christine Oßwald / 05.09.2019
WORLD CLEANUP DAY am 21. September 2019

Alle Informationen zum World Cleanup Day 2019 in der Region gibt es hier.

Christine Oßwald / 17.07.2019
Lokalpolitische Gesprächsrunde der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Kay Blankenburg, Oberbürgermeister der Stadt Bad Kissingen

Am Mittwoch, den 19.06.2019, fand die inzwischen schon traditionelle Gesprächsrunde der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Bad Kissingen, Herrn Kay Blankenburg, statt. 11 Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen fanden sich im Rathaus der Stadt ein und lauschten zunächst Frau Birgit Schmalz, die eine kurze Rathausführung organisiert hatte. Die Historikerin wusste sowohl zur Architektur und Geschichte des denkmalgeschützten Rathauses als auch zu anderen prominenten Gebäuden der Stadt Interessantes zu erzählen.

Sodann lud der Oberbürgermeister in den Sitzungssaal des Rathauses. Natürlich war die UNESCO-Bewerbung ein wichtiges Thema. Blankenburg betonte, dass dies die einzige Bewerbung mit 11 Städten aus 7 Ländern sei. Er bejahte die Frage, ob sich die Anerkennung als UNESCO Weltkulturerbe auch positiv auf die Wirtschaft der Stadt auswirken würde, und erläuterte, dass bereits organisatorische Maßnahmen, wie z. B. ein Shuttle-Service, in Planung seien. Bezüglich des Kissinger Kulturprogramms erwähnte er den deutschlandweit bekannten und beliebten Kissinger Sommer lobend.

Natürlich interessierten sich die jungen Unternehmer*innen und Führungskräfte auch für die Frage der Leerstände in Bad Kissingen, vor allem der Ratskeller und das Restaurant Klaushof standen im Fokus. Blankenburg erklärte, er könne noch nichts Konkretes dazu sagen, er sei aber optimistisch, dass es bald Neuigkeiten geben würde. Auch hier sei Personalmangel ein großes Problem und mit ein Grund, warum noch keine neuen Pächter gefunden wurden. Petra Winter, freiberufliche Übersetzerin LyPe-Translations, erkundigte sich daraufhin, ob es zu diesem Thema Ansätze der Stadt gebe, den Standort für Arbeitskräfte interessanter zu gestalten. Svenja Melchert, Wirtschaftsförderin der Stadt Bad Kissingen, erläuterte, dass unter anderem ein Arbeitskreis aus Vertretern der Stadt, der Gastronomie, Hotellerie und den Kliniken gebildet wurde, um hier Initiativen zu entwickeln. In diesem Zusammenhang kam auch die von den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen für Oktober geplante und von der Stadt und dem Landkreis unterstützte erste Jobmesse Bad Kissingen zur Sprache. Der Oberbürgermeister betonte, dass dies genau die Art von Initiative sei, die die Stadt brauche, vor allem auch weil es eben aus den Wirtschaftskreisen komme und nicht (nur) von der Stadt selbst.

Er zeigte sich auch stolz zur neuen Abfall-App, mit der die Bürger leicht den nächsten Abholtermin erkennen könnten.

Christine Oßwald, Marketingleitung Hotel Sonnenhügel, regte noch die Entwicklung einer Sponsoringmaßnahme für den Wildpark Klaushof an, sie zeigte sich überzeugt, dass lokale Unternehmen gerne spenden würden, diese könnten dann im Gegenzug auf einer Sponsoringwand aufgeführt werden.

Bernadette Köth, diesjährige Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung bei Herrn Blankenburg für die Gastfreundschaft. Er betonte, er freue sich immer wieder, sich mit der jungen Wirtschaft auszutauschen.

Text & Foto: Lydia Molea

Eva Kirchner / 19.06.2019
Ein Blick hinter die Kulissen des Bundestages

Wirtschaftsjunior aus Bad Kissingen begleitet die grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann bei ihrer parlamentarischen Arbeit.

Berlin/Bad Kissingen, Mai 2019. Junge Wirtschaft trifft Politik – unter diesem Motto steht der jährliche Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren Deutschland mit dem Deutschen Bundestag. Während der diesjährigen Projektwoche begleitete Unternehmer Thomas Back aus Bad Kissingen die Hammelburger Bundestagsabgeordnete Manuela Rottmann eine Woche lang bei ihrer parlamentarischen Arbeit. Der Know-how-Transfer fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt.

Ich freue mich immer sehr über Besuch aus meiner Heimat", erklärt Rottmann. „Unternehmerischer Mut sowie die Kraft und der Wille etwas zu gestalten und anderen dadurch einen Arbeitsplatz zu bieten, beeindrucken mich sehr. Deshalb interessiert es mich besonders, welchen Beitrag die Politik leisten kann, um gerade junge Unternehmer in ihrem Handeln zu unterstützen. Der Know-how-Transfer ist eine wunderbare Gelegenheit für einen Austausch. Thomas Back hat mir einen wertvollen Einblick in seine Arbeit und die individuellen unternehmerischen Herausforderungen geschenkt."

Thomas Back zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Austausch: „Es war eine spannende Woche und eine tolle Möglichkeit, hinter die Kulissen des politischen Berlins zu schauen.“

Am diesjährigen Know-how-Transfer, der vom 13. bis zum 17. Mai stattfand, nahmen über 200 junge Wirtschaftsvertreter aus ganz Deutschland teil. Inhaltlich machten sich die Wirtschaftsjunioren für mehr Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland, die Förderung von Gründungen und eine progressive Europapolitik stark. Auf dem Programm standen Hintergrundgespräche mit den Fraktionsvorsitzenden, Treffen mit jungen Parlamentariern und ein Termin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind mit mehr als 10.000 Mitgliedern der bundesweit größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte und organisieren den Know-how-Transfer bereits zum 25. Mal. Ziel der Projektwoche ist es, jungen Unternehmern einen Einblick in parlamentarischen Alltag zu geben und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern.

Text & Foto: Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen

Eva Kirchner / 03.06.2019
Betriebsbesichtigung bei der ACO Gruppe in Reith

Am Dienstag, den 2. April 2019, besuchten Mitglieder der Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren die ACO Niederlassung in Reith. Der Werkleiter, Herr Helge Rauthe, erläuterte den JungunternehmerInnen und Führungskräften die Geschichte des internationalen Familienunternehmens und führte sie anschließend durch das Werk. In Reith hat die ACO Gruppe 1960 mit einer kleinen Betonfertigung angefangen. Bereits 1971 wurde die erste Polymerbetonfertigung aufgebaut, das Markenzeichen des lokalen Werks. Das Unternehmen wuchs beständig, auch für die nächsten Jahre sind Erweiterungen geplant, vor allem bei der Logistikfläche. Von den gut 5000 Mitarbeitern weltweit, die in 40 Ländern für die ACO Gruppe tätig sind, sind 171 dem Werk Reith zugeteilt. Rauthe erklärt die Fertigungslinien für Polymerentwässerungsprodukte, die in der ganzen Welt vertrieben werden, z. B. werden Sportplätze damit beliefert. Fasziniert sehen die Besucher bei der Fertigung einer Rinne aus Polymerbeton zu. Der Werkleiter erläutert, wie wichtig Entwässerung für die Aufrechterhaltung des natürlichen Wasserkreislaufes ist, gerade im Hinblick auf zunehmende Starkregenereignisse. Stolz erzählt er auch von den vielen Auszeichnungen und Preisen, mit denen das Unternehmen bereits ausgezeichnet wurde. Dazu gehören „Sieger nachhaltiges Unternehmen“, verliehen von der Jury des AXIA Awards 2017, der „German Design Award“ und bereits zum vierten Mal in Folge die Wahl zu einem der „besten Arbeitgeber Deutschlands“, durchgeführt durch das Magazin Focus. 2019 erhielt das Unternehmen die wohl wichtigste Auszeichnung in der Baustoffbranche, den BaustoffMarkt-Oskar. Die Trophäe, die als „Preis der Preise“ in der Baustoffindustrie gilt, wird seit 1982 vom Wirtschaftsmagazin BaustoffMarkt gestiftet und an Unternehmen vergeben, die die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baustoffindustrie und Baustoff-Fachhandel auf besondere Weise leben. Die jungen Wirtschaftsvertreter waren begeistert von der Werksführung. „Es ist immer wieder interessant zu sehen, was hinter den Kulissen geschieht, z. B. wie genau die Produktion abläuft,“ so Eva Kirchner, Vorstandsmitglied der Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren. Die Teilnehmer bedanken sich bei Rauthe für die Einblicke, die er ihnen in das Unternehmen gewährt hatte.Sicherheit geht vor: die Besucher wurden mit Sicherheitswesten und -brillen ausgestattet, bevor sie das Werk betreten durften.

Text: Lydia Molea & Petra Winter

Eva Kirchner / 03.06.2019
Betriebsbesichtigung bei der ACO Gruppe in Reith

Am Dienstag, den 2. April 2019, besuchten Mitglieder der Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren die ACO Niederlassung in Reith. Der Werkleiter, Herr Helge Rauthe, erläuterte den JungunternehmerInnen und Führungskräften die Geschichte des internationalen Familienunternehmens und führte sie anschließend durch das Werk. In Reith hat die ACO Gruppe 1960 mit einer kleinen Betonfertigung angefangen. Bereits 1971 wurde die erste Polymerbetonfertigung aufgebaut, das Markenzeichen des lokalen Werks. Das Unternehmen wuchs beständig, auch für die nächsten Jahre sind Erweiterungen geplant, vor allem bei der Logistikfläche. Von den gut 5000 Mitarbeitern weltweit, die in 40 Ländern für die ACO Gruppe tätig sind, sind 171 dem Werk Reith zugeteilt. Rauthe erklärt die Fertigungslinien für Polymerentwässerungsprodukte, die in der ganzen Welt vertrieben werden, z. B. werden Sportplätze damit beliefert. Fasziniert sehen die Besucher bei der Fertigung einer Rinne aus Polymerbeton zu. Der Werkleiter erläutert, wie wichtig Entwässerung für die Aufrechterhaltung des natürlichen Wasserkreislaufes ist, gerade im Hinblick auf zunehmende Starkregenereignisse. Stolz erzählt er auch von den vielen Auszeichnungen und Preisen, mit denen das Unternehmen bereits ausgezeichnet wurde. Dazu gehören „Sieger nachhaltiges Unternehmen“, verliehen von der Jury des AXIA Awards 2017, der „German Design Award“ und bereits zum vierten Mal in Folge die Wahl zu einem der „besten Arbeitgeber Deutschlands“, durchgeführt durch das Magazin Focus. 2019 erhielt das Unternehmen die wohl wichtigste Auszeichnung in der Baustoffbranche, den BaustoffMarkt-Oskar. Die Trophäe, die als „Preis der Preise“ in der Baustoffindustrie gilt, wird seit 1982 vom Wirtschaftsmagazin BaustoffMarkt gestiftet und an Unternehmen vergeben, die die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baustoffindustrie und Baustoff-Fachhandel auf besondere Weise leben.

Die jungen Wirtschaftsvertreter waren begeistert von der Werksführung. „Es ist immer wieder interessant zu sehen, was hinter den Kulissen geschieht, z. B. wie genau die Produktion abläuft,“ so Eva Kirchner, Vorstandsmitglied der Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren. Die Teilnehmer bedanken sich bei Rauthe für die Einblicke, die er ihnen in das Unternehmen gewährt hatte.

 Sicherheit geht vor: die Besucher wurden mit Sicherheitswesten und -brillen ausgestattet, bevor sie das Werk betreten durften.

 

Eva Kirchner / 06.05.2019
1. Mitgliederversammlung WJ Bayern am 16.3.2019 in Ingolstadt

Am Samstag, 16.3.2019 fand in Ingolstadt die erste Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. statt. Unser Kreis Bad Kissingen wurde von unserem Mitglied Christine Oßwald vertreten. Unter anderem wurde das Jahresthema der WJ Bayern, Führung 4.0, vorgestellt sowie weitere Aktionen wie „Gib mit 5“ und die aktuellen Richtlinien zu den Wettbewerben WJ Bayern Awards und Aktivster Kreis (dieser aktuell eingestellt). Die Bavarian Academy findet in diesem Jahr in Pinzberg/Unterfranken vom 31.5.-2.6.2019 statt, eine Anmeldung ist ab 1.4.2019 möglich. Die LAKO 2020 findet vom 18.-21. Juni 2020 in Straubing statt, die DEKO 2020 wurde an den Kreis Donau-Ries vergeben, Termin 9.-11. Oktober 2020. Der WJD Know How Transfer in Berlin wird in diesem Jahr 209 Teilnehmer aus ganz Deutschland haben, der WJ Bayern Know How Transfer ist für die letzte Novemberwoche 2019 angedacht.

Christine Oßwald / 18.03.2019
Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zu Gast bei der Kurdirektorin

Am Donnerstag, den 14.3.2019 begrüßte Kurdirektorin Sylvie Thormann die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen in den Räumlichkeiten der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH im Luitpoldbad. Frau Thorman selbst war an ihrem letzten Arbeitsort Mitglied der dortigen Wirtschaftsjunioren. Zu Beginn stellte sie den jungen Unternehmern und Führungskräften die Historie des Luitpoldbades vor, angefangen von seiner Erbauung ab 1867, über seine Glanzjahre als Europas Größtes Badehaus um 1905, bis in die jüngste Vergangenheit mit der Eröffnung des Behördenzentraums 2017.
Für die Wirtschaftsjunioren besonders von Interesse war die Präsentation des Unternehmens Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH, das Sylvie Thormann als Geschäftsführerin leitet. Rund 150 Mitarbeiter in 7 Abteilungen tragen dazu bei, Bad Kissingen als Gesundheits-, Kultur- und Urlaubsstandort attraktiv zu gestalten. Neben üblich anmutenden Abteilungen wie Verwaltung oder Gebäudemanagement verfügt das Unternehmen auch über etwas außergewöhnlichere Abteilungen wie die Staatsbad Philharmonie Kissingen oder die Kurgärtnerei.
Seit 2014 verfolgt die Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH eine neue Marketingstrategie, um Bad Kissingen als Destination, besonders für Ruhe und Erholung suchende Gäste, attraktiv zu präsentieren. Die moderne Gestaltung der Informationsmedien, wie eine zeitgemäße Website, digitale Info-Stelen in den Kuranlagen oder eine moderne Tourist-Information tragen dazu merkbar bei. Das Kurorchester wurde zudem jüngst mit dem Namen Staatsbad Philharmonie Kissingen und inhaltlichen Veränderungen neu positioniert. Auch das Thema Employer Branding ist für das Unternehmen von Bedeutung und wurde mit einem attraktiven Karriereportal in Angriff genommen.
Bei einem abschließenden Rundgang durch das Luitpoldbad zeigten Frau Thormann und Timo Tully, Abteilungsleiter Gästeservice des Unternehmens, den Junioren das beeindruckend renovierte Bauwerk. Bild/Text: Christine Oßwald

Christine Oßwald / 15.03.2019
Vortrag: Führung im Spannungsfeld des digitalen Wandels

Am 12. Februar luden die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen und die Unternehmensgruppe Heiligenfeld zu einem gemeinsamen Vortrag. Mehr als 80 UnternehmerInnen, Selbständige und angestellte Führungskräfte hörten dem jungen Gründer, Forscher und Blogger Dominic Lindner zu, der einen Einblick in seine Forschungsarbeit zum Thema Führung im digitalen Wandel gab.

Gute Führung bedeutet, sich mit ständig wechselnden Bedingungen auseinanderzusetzen. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen interessierten den jungen Wissenschaftler Dominic Lindner für seine Forschung im Rahmen seiner Masterarbeit und Promotion. Er belegte, dass die Traditionsunternehmen die Stütze der Wirtschaft bilden. 65 Prozent der Arbeitnehmer sind in mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Über einen Zeitraum von drei Jahren befragte er in sogenannten Roundtables zwölf Mittelstandsvorstände aus Nürnberg und Stuttgart und beobachtete die von diesen Unternehmen als Herausforderungen in der Führung ihrer sehr erfolgreichen Unternehmen benannten Themen. Die drei wesentlichsten sind: Arbeit 4.0, digitale Führung und Agilität. In der heutigen komplexen Welt spricht jeder von Agilität, sagte Dominic Lindner. Das heißt, dass Organisationen flexibel und darüber hinaus proaktiv, antizipativ und initiativ agieren, um notwendige Veränderungen einzuführen. Dabei wird von der Führungskraft Schnelligkeit, Inspiration, Veränderungsbereitschaft, Führen auf Augenhöhe und Vertrauen verlangt. „Für eine agile Führung ist kontinuierliche Weiterbildung zum Beispiel durch Internetrecherchen, Konferenzbesuche oder den Austausch mit anderen Führungskräften über aktuelle Trends notwendig“, so Lindner. Learning by Doing stellt für Führungskräfte die verbreitetste Lernmethode dar und Experimentierfreude ist gefragt. Dominic Lindner ging in seinem Vortrag auch auf die Typologie der Generationen ein. Neben den Merkmalen der drei Generationen X, Y und Z zeigte er auf, nach was die Menschen streben, was Arbeit ihnen bedeutet und stufte ihre digitale Reife ein. In seinen Forschungsergebnissen wurde deutlich, dass zu einer generationsorientierten Führung das Verstehen der einzelnen Generationen, das individuelle Bewerten und Führen der Mitarbeiter, neue flexible Arbeitskonzepte und eine Effizienz durch Informationstechnologie gehören. Dabei ist die virtuelle Führung von Teams von einer klaren Rollenverteilung und Zielvorgabe geprägt. Sie verlangt ein großes Maß an Vertrauen und erfordert ein Coaching von Mitarbeitern sowie die passende Delegierung von Aufgaben. Der Austausch der Informationen erfolgt durch Software, Video, E-Mail, Telefon und in Teammeetings und ist als Handwerkszeug in der Führung zu sehen.

Zum Abschluss seines Vortrages gab Lindner einen Einblick in seine Arbeit als Abteilungsleiter eines virtuellen Teams bei der noris network AG, einem mehrfach ausgezeichnetem IT-Unternehmen in Nürnberg. Er baute ein Team in Berlin und in Griechenland auf, das projektbezogen für den Hauptsitz des Unternehmens in Nürnberg arbeitet. In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass die Digitalisierung in vielen Bereichen eines Unternehmens Einzug hält und nicht aufzuhalten ist. Besonderes IT-Unternehmen sind hoch technologisiert und im Vergleich zu manchem Handels-, Produktions- und Handwerksunternehmen weltweit digital tätig. Wieder eine rundum gelungene Veranstaltung, waren sich die Teilnehmer beim anschließenden Imbiss einig. Text: Anita Schmitt, Foto: Lydia Molea

Christine Oßwald / 13.02.2019
Jahreshauptversammlung 2019 mit Weihnachtsfeier

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen am 7. Dezember 2018 in Geroda wählten die jungen UnternehmerInnen und Führungskräfte den Vorstand für das Jahr 2019. Neu gewählt wurde Eva Kirchner, Vermögensberaterin aus Burkardroth. Bernadette Köth, Firmenkundenberaterin bei der AOK, wurde wiedergewählt und auch als Kreissprecherin bestätigt. Barbara Gutmann war 2017 für 2 Jahre in den Vorstand gewählt worden. Christine Oßwald, die 4 Jahre lang Vorstandsmitglied war, stellte sich nicht erneut zur Wahl. Weiterhin wird der Vorstand der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen von Steffen Zink, Vertreter der IHK, unterstützt. Der Kassier Nils Scheiner, Filialleiter der HypoVereinsbank, wurde im Amt bestätigt, so auch die beiden Kassenprüfer Steffen Krambo und Marco Böse.

Bernadette Köth ließ das Wirtschaftsjuniorenjahr 2018 Revue passieren. Lobend erwähnte sie den 1. Platz beim Wettbewerb „Aktivster Kreis“ der Wirtschaftsjunioren Bayern, den erfolgreichen Verlauf des 11. Berufsinformationstages und die Ehrung des Landkreises Bad Kissingen aufgrund jahrelanger guter Zusammenarbeit. Auch wurden einige Veranstaltungen für 2019 angekündigt, wie z. B. die Auftaktveranstaltung „Weißwurstfrühstück“ Ende Januar im Platzhirsch. Bei einem gemeinsamen Frühstück werden die Pläne für das Jahr besprochen und natürlich gibt es Gelegenheit zum Netzwerken. Auch für das Wirtschaftsjuniorenjahr 2019 sind u. a. Betriebsbesichtigungen, Vorträge, Kooperationsveranstaltungen und Konferenzbesuche geplant.

Anschließend ließen die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen und ihre Gäste das Jahr bei einem hervorragenden Weihnachtsessen ausklingen.

Christine Oßwald / 17.12.2018
Marcus Röder: Personalentwicklung – Wie aus Potential Leistung entsteht

Kooperationsveranstaltung der Wirtschaftsjunioren mit dem Landkreis Bad Kissingen und der Sparkasse Bad Kissingen

Seit vielen Jahren bieten die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen einmal jährlich in Kooperation mit dem Landkreis und der Sparkasse einen Vortrag, der jedes mal auf ein breites öffentliches Interesse stößt. Dieses Jahr war Marcus Röder, Dipl.-Betriebswirt (DH) von Röder Training als Sprecher geladen. Im Vorfeld begrüßte Landrat Thomas Bold die Gäste und nahm die Veranstaltung zum Anlass, die langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit des Landkreises bzw. der Wirtschaftsförderung des Landkreises mit den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen hervorzuheben und die Wirtschaftsjunioren zu ehren. Er lobte den ehrenamtlichen Einsatz und das Engagement der Wirtschaftsjunioren und verlieh seinem Wunsch nach weiterer künftiger Zusammenarbeit mit den WJ Ausdruck. Bold übergab Bernadette Köth, diesjährige Kreissprecherin der WJ Bad Kissingen, eine Würdigngsurkunde, gekoppelt mit einem Gutschein für 10 Personen für Verpflegung mit Übernachtung im Berghaus Rhön. Köth bedankte sich bei Bold für die gelungene Überraschung.

Auch der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Bad Kissingen begrüßte die Anwesenden und betonte, wie wichtig gute Mitarbeiter seien, schrieb aber auch den Vorgesetzten eine große Verantwortung für ein gutes Betriebsklima zu. Bernadette Köth stellte kurz die Wirtschaftsjunioren vor.

Sodann erläuterte Marcus Röder den etwa 70 Teilnehmern die Bedeutung von Visionen, sowohl für Unternehmen als auch für den Einzelnen. Unternehmen, die das Potential und die individuellen Ausprägungen der einzelnen Mitarbeiter erkennen, sind eher in der Lage, ihre Belegschaft richtig zu motivieren. Röder erklärte, wie das Setzen von Meilensteinen als Motivationsmarker, also die Aufteilung eines größeren Ziels in kleine Schritte, viel erfolgsversprechender ist als eine Aufgabe als Ganzes anzugehen, und untermauert dies mit dem Beispiel seines eigenen, wiederholten Erfolgs beim Ironman. Röder stellt die 16 Lebensmotive nach Steven Reiss vor, anhand derer man beispielsweise in einem Mitarbeitergespräch Mitarbeiterprofile erstellen und somit feststellen kann, wo die Stärken und Schwächen des Einzelnen liegen. Vereinfacht ausgedrückt heißt dies, dass ein Mitarbeiter, der z. B. gerne Eigenverantwortung übernimmt, oder ein extrem ordentlicher Mitarbeiter für entsprechende Arbeiten eingesetzt werden sollte und nicht entgegen seinem Charakter sondern entsprechend seiner Motivation. Natürlich seien auch Motivkombinationen möglich. Firmen- und Personalchefs müssten sich jedoch davor hüten, in die sogenannten „Self-Hugging-Fallen“ zu tappen, also die eigenen Motive für die besten und einzig richtigen zu halten und für anderes als das eigene Verhalten nur Unverständnis an den Tag zu legen.

Zum Schluss gab Röder dem Publikum noch zwei Regeln mit auf dem Weg: die goldene, die besagt, man solle andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden wolle, und noch wichtiger, die Platinregel: „Behandle andere so, wie sie behandelt werden wollen".

Nach einer Fragerunde traf man sich im Foyer zu einem kleinen Imbiss und natürlich zum Netzwerken. Die Organisatoren waren sich einig, dass diese erfolgreiche Veranstaltungsreihe auch im nächsten Jahr fortgeführt werden soll.

Text: Lydia Molea & Petra Winter / Foto: Lydia Molea

Christine Oßwald / 30.11.2018
Gründerwoche 2018: Wirtschaftsjunioren veranstalteten Gründer-Networking in Bad Kissingen

Im Rahmen der deutschlandweiten Gründerwoche vom 12. bis 18. November 2018 veranstalteten die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen ein Gründer-Networking, bei dem sich 15 Neugründer, etablierte UnternehmerInnen und Gründungsinteressierte austauschen konnten. Die Gründer von „Meine Dorfzeile“, Christian Roßmann und Sebastian Tröster, erzählten von ihrem Projekt, vom Brainstorming bis hin zur erfolgreichen Umsetzung. Sie haben eine Online-Plattform ins Leben gerufen auf der Regionalprodukte, vorwiegend aus der Rhön, angeboten werden und sie kümmern sich auch um Vertrieb und Logistik. Nicole Hillenbrand, Eigentümerin des Ladencafés SoLeb'icH, in dem das Treffen auch stattfand, beschrieb die Bedenken, die sie hatte bevor sie sich dazu entschloss, sich mit einem Laden für Bioware selbständig zu machen und dann mit einem Café zu expandieren. Es wurde aber auch über weniger erfolgreiche Start-ups gesprochen und Gründungsinteressierte wurden von den „alten Hasen" auf die Fallstricke eines solchen Vorhabens hingewiesen. Auch die Wirtschaftsfördererin der Stad Bad Kissingen, Svenja Melchert, war dabei und stellte kurz die Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Kissingen vor. Vor allem die Gründungsinteressierten freuten sich über die zahlreichen Tipps, die sie mitnehmen konnten.

Christine Oßwald / 14.11.2018
Netzwerken³ - das Netzwerkprojekt der WJ Bad Kissingen, Fulda und Thürigner Wald

Vor drei Jahren riefen die Wirtschaftsjuniorenkreise Bad Kissingen, Fulda und Thüringer Wald das Projekt „Netzwerken³" ins Leben. Damit sollten eine engere Verbindung der drei Kreise am Dreiländereck und ein länderübergreifendes Kennenlernen gefördert werden. In den ersten beiden Jahren des Projektes fanden in jedem Jahr drei Veranstaltungen, jeweils eine in jedem der drei Kreise, statt.

2018 trafen sich die Mitglieder „in der Mitte", und zwar bei Noahs Segel in der Thüringer Rhön. 30 Teilnehmer/-innen aller Altersgruppen lauschten den Erläuterungen der Sternenfee Sabine Frank, Hobbyastronomin und treibende Kraft des Sternenpark Rhön. Der Sternenpark Rhön ist einer von nur zwei Sternenparks bundesweit. Frank erklärte, wie wichtig der Tag-Nacht-Rhythmus für den Arten- und Naturschutz ist und ermahnte auch die Unternehmer zu mehr Nachhaltigkeit bei ihrer Beleuchtung, beispielsweise sollte das Licht immer nach unten ausgerichtet werden. „Viele Kommunen haben die nächtliche Straßen- und Parkplatzbeleuchtung angepasst" freute sich Frank, „auch Unternehmer sind angehalten, ihre Beleuchtung nachts zu reduzieren und zu optimieren." Sehr anschaulich beschrieb sie, wie die Jahreszeiten entstehen, neben der wissenschaftlichen Begründung erzählte sie auch die Geschichte der Persephone, Tochter der Ackerbaugöttin Demeter in der griechischen Mythologie.

Bei Noahs Segel angekommen freuten sich vor allem die Kinder auf die Rutsche. Die Erwachsenen genossen den Weitblick über die Rhön. Im Anschluss stellte Thorn Plöger, seit Februar 2017 Geschäftsführer der Rhön GmbH, das Unternehmen vor. Über 300 Markenpartner gehören dazu. Das Unternehmen ist für Tourismus und Markenmanagement zuständig und vertritt die fünf Kreise Fulda, Bad Kissingen, Wartburg, Schmalkalden-Meiningen und Rhön-Grabfeld. Plöger legt seinen Zuhörern die Rhöner Produkte ans Herz, die vor allem in dem neueröffneten Rhön-Laden am Sitz des Unternehmens in Oberbach erhältlich sind. Nach dem interessanten Vortrag übergab Vorstandsmitglied Barbara Gutmann einen Präsentkorb und versprach, dass die künftigen Präsentkörbe der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen Rhöner Produkte enthalten werden. Zum Abschluss kehrten die Mitglieder der verschiedenen
Wirtschaftsjuniorenkreise noch ins Thüringer Rhönhäuschen ein und nutzten das urige Ambiente zum Netzwerken. 2019 wird die Veranstaltung Netzwerken³ vom Wirtschaftsjuniorenkreis Thüringer Wald ausgerichtet, 2020 ist Fulda ander Reihe. Text/Bild: Lydia Molea

Christine Oßwald / 30.09.2018
Vortrag Prof. Dr. Axel Winkelmann: Tradition ist kein Geschäftsmodell – wie sich unsere Unternehmen und Städte im digitalen Wandel verändern

Kooperationsveranstaltung der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit der Europa-Union, Kreisverband Hammelburg e.V.

Am Dienstag, den 18. September 2018, fanden sich knapp 100 Besucher aus verschiedenen Branchen im urigen Ambiente des Schloss Saaleck in Hammelburg ein. Im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, ein Zusammenschluss junger Führungskräfte und Unternehmer*innen, mit der Europa-Union, Kreisverband Hammelburg e.V., ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa auf föderativer und rechtsstaatlicher Grundlage einsetzt, wurde Herr Prof. Dr. Axel Winkelmann, der an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg den Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik innehat, eingeladen. Edgar Hirt, Ehrenvorsitzender des KV Hammelburg der Europa-Union, begrüßt alle Anwesenden und bedankt sich für die gute Organisation bei Christine Oßwald, Vorstandsmitglied der WJ KG sowie Anja Binder, Vorsitzende des IHK-Gremialausschusses Bad Kissingen und stellt Herrn Prof. Dr. Winkelmann vor.

In einem kurzweiligen Vortrag ging dieser auf die vielen Vorteile der neuen Technologien, jedoch auch auf die damit verbundenen Fallstricke ein. Die Zuhörer staunten über den rasanten Fortschritt, den man z. B. bei der Robotik in lediglich den letzten 3 Jahren beobachten konnte. Er zeigte auch auf, dass sich die Leistungsfähigkeit von Prozessoren im Schnitt alle 18 Monate verdoppelt. Am Beispiel der Entwicklung seines Familienunternehmens (Klavierbaufirma Zeitter & Winkelmann aus Braunschweig) seit 1837 demonstrierte er, wie der industrielle Fortschritt die Produktivität gesteigert hat. Winkelmann räumte ein, dass durch die Digitalisierung viele Arbeitsstellen und sogar Berufe wegfallen werden, jedoch würden auch neue geschaffen. Im Anschluss an den Vortrag ging Winkelmann auf die Fragen des Publikums ein. Viele äußerten die Sorge, dass zahlreiche Unternehmen den durch den digitalen Wandel hervorgerufenen Änderungen nicht gewachsen sein werden. Auch das Bildungssystem wurde kritisiert, da dieses nicht genug auf die Neuerungen eingehe. Winkelmann wies darauf hin, dass die Jugend sich diese Neuerungen automatisch selber beibringe. Er bezog sich auf den Zyklus, dass höhere Produktivität zu weniger Arbeitszeit und entsprechend mehr Freizeit führe, wodurch wiederum neue Geschäftsmodelle entstünden. Zu den zum mangelnden Datenschutz geäußerten Sorgen gab Winkelmann zu bedenken, dass der Mensch an sich den Nutzen über das Risiko stellt.

Im Anschluss bedankte sich Christine Oßwald bei allen Beteiligten und wies darauf hin, dass dieses Thema auch zum Jahresthema der Wirtschaftsjunioren Bayern „Arbeiten 4.0", das den aktuellen Umbruch in allen Branchen behandelt, passe.

Die Organisatoren freuten sich über den Erfolg der Veranstaltung.

Christine Oßwald / 19.09.2018
WORLD CLEANUP DAY am 15. September 2018 auch in Bad Kissingen

Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen sowie von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich dem am 15. September weltweit stattfindenden Aktionstag angeschlossen und in Bad Kissingen am Skater Square in der Kasernenstraße Müll aufgesammelt. An diesem Tag sammelten Menschen in 150 Ländern der Welt Müll, um ein Zeichen gegen die stetig wachsenden Müllmengen zu setzen, die Wälder, Wiesen, Meere und auch die Städte vergiften. Der World Cleanup Day hat um 10 Uhr in Neuseeland begonnen und bewegte sich als massive Welle durch 24 Zeitzonen, um nach 24 Stunden auf Hawaii zu enden. Im Jahr 2008 hatten sich zum ersten Mal zahlreiche Bürger in Estland zu einer Bewegung zusammengeschlossen, um das ganze Land vom Müll zu befreien und diesen fachkundig zu entsorgen. Diese Initiative hat sich global verbreitet und wird nun jährlich am 15. September durchgeführt. Seitdem haben sich rund 20 Millionen Menschen in 115 Ländern im Rahmen des World Cleanup Day für eine sauberere Welt engagiert.

Im Jahr 2018 haben nun die Wirtschaftsjunioren Deutschland als regionaler Partner den World Cleanup Day in Deutschland eingeführt, um auch hier auf die steigende Müllproblematik aufmerksam zu machen. In den Unternehmen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. „Diese weltweite Aktion ist sehr wichtig, um die Menschen für das Thema Müll und dessen Vermeidung zu sensibilisieren,“ erklärt Petra Winter, als freiberufliche Übersetzerin gleichzeitig Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen im Kreisverband Bad Kissingen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Als weitere Vertreter der Wirtschaftsjunioren waren Barbara Gutmann, Christine Oßwald, Marco Böse, Eva Kirchner, Andreas Kröckel, Lydia Molea, Heiko Kaiser und Steffen Zink dabei, von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN packten Irina Hönig, Yatin Shah und Sandra Weiner tatkräftig mit an.

Nach knapp 2 Stunden waren die Teilnehmer erstaunt, wieviel Müll gesammelt wurde. Auch einige Kinder waren dabei, die mit großem Engagement und Eifer bei der Sache waren. „Meine Kinder haben zum ersten Mal überhaupt wahrgenommen, wie viel Müll herumliegt, den wir einfach alle übersehen," so Andreas Kröckel, Inhaber der Fa. Kröckel Haustechnik GmbH & Co.KG. „Es gibt viele Vollidioten auf der Welt,“ zeigte sich eines der teilnehmenden Schulkinder ob der Menge an einfach achtlos weggeworfenen Mülls entsetzt.

Alle Informationen zum World Cleanup Day in Deutschland stehen unter www.deutschlandmacht.de zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es auf unserer Website auch hier. Text/Bild: Lydia Molea

Christine Oßwald / 01.09.2018
Von Bad Kissingen in die Wüste Gobi - Bad Kissinger Wirtschaftsjuniorin auf Delegationsreise in der Mongolei

Vom 15. bis 25. August 2018 reiste die Bad Kissinger Wirtschaftsjuniorin Christine Oßwald, Verkaufs- und Marketingleitung im Hotel Sonnenhügel, mit einer Delegation von fünf weiteren bayerischen Wirtschaftsjunioren in die Mongolei, um die seit 2017 bestehende Partnerschaft zwischen den Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (JCI Bavaria) und JCI Capital, dem ältesten und größten mongolischen Juniorenkreis, zu intensivieren. Die Wirtschaftsjunioren Bayern gehören dem weltweiten Verband Junior Chamber International (JCI) an. Ziel der Reise war es, den wirtschaftlichen und kulturellen Austauschen zwischen den mongolischen und bayerischen Jungunternehmern zu verstärken.

Die Delegation wurde von der Münchnerin Manuela Weber angeführt, die die Partnerschaft zusammen mit Bayaraa Froh auf mongolischer Seite begründet hatte und aktuell Mitglied im Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland ist. Ganbat Erdene, Stadtratsvorsitzender des zentralen Bezirks Sukhbaatar der Hauptstadt Ulaanbaatar, empfing die bayerischen Wirtschaftsjunioren zu einem Gespräch, um sein Interesse an einem Austausch bayerischer Städte mit Sukhbaatar zu bekunden. Neben mehreren Treffen mit den Mitgliedern von JCI Capital war der Galaabend anlässlich des fünfzehnjährigen Bestehens von JCI Capital ein Höhepunkt der Reise. Die Präsidenten stellten ihre zahlreichen gesellschaftlichen und sozialen Projekte vor, wie den Erhalt historischer mongolischer Bücher. Ebenso konnten an diesem Abend Gespräche mit anwesenden südkoreanischen Wirtschaftsjunioren, die ebenfalls eine Partnerschaft mit JCI Capital pflegen, geführt werden.

Für Christine Oßwald war insbesondere der Erfahrungsaustausch mit den mongolischen JCI Mitgliedern interessant, die im Bereich Gastronomie und Beherbergung tätig sind. Jedes Jahr bereisen circa 400.000 Touristen das Land. Die Mongolei, welche an Russland und China grenzt, ist besonders für seine Wüste Gobi sowie die Hauptstadt Ulaanbaatar bekannt. Mit seinen rund drei Millionen Einwohnern auf 1.564.116 Quadratkilometern gilt es als eines der am dünnsten besiedelten Staaten der Welt. Christine Oßwald konnte bei einer Kurzreise in die Wüste Gobi unter anderem das Wüstencamp „Gobi Erdene Ger Camp“ des JCI Capital Mitglieds Bold-Erdene Altankhuyag besuchen und erhielt eine exklusive Führung hinter die Kulissen. „Es ist interessant zu sehen, welche Gemeinsamkeiten so verschiedenartige Beherbergungsbetriebe haben, aber auch welch große Unterschiede. Das Camp verfügt in der Wüste beispielsweise über keinen fließenden Wasser- und Stromanschluss, was eine der größten Herausforderungen des Hotelbetriebs darstellt,“ so Oßwald. Der mongolische Jungunternehmer Demi Batmunkh Suren hingegen betreibt in der Hauptstadt Ulaanbaatar mit seiner „Mongolian Gourmet and Catering LLC“ mehrere gehobene Restaurants. Oßwald zeigte sich beeindruckt von den unterschiedlichen Restaurantkonzepten und der herausragenden Qualität der Speisen und nimmt Anregungen mit nach Deutschland.

Als Hauptwirtschaftszweige der Mongolei gelten der Bergbau mit Bodenschätzen wie Kohle, Kupfer und Gold sowie die Landwirtschaft mit dem Schwerpunkt Viehzucht und Kaschmirwolle. Die mongolischen Jungunternehmer aus unterschiedlichsten Branchen zeigten sich in den Gesprächen sehr an einem Auf- und Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu Deutschland interessiert. Unternehmer aus der Region Bad Kissingen, die Interesse an einer Geschäftsbeziehung zu mongolischen Unternehmen haben, können sich an Christine Oßwald unter E-Mail christine.osswald@wj-kg.de wenden, die nach Möglichkeit einen Erstkontakt herstellt.

(Text: Christine Oßwald, Bild: Michaela Parteimüller)

Christine Oßwald / 28.08.2018
"Politik im Dialog" mit dem Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner (CSU)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Politik im Dialog“ trafen sich Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Sandro Kirchner, Landtagsabgeordneter und erneuter Direktkandidat der CSU, am Stadtstrand Bad Kissingen. Auch er nahm Stellung zu den Positionen der Wirtschaftsjunioren zur Landtagswahl.

Ein sehr wichtiges Thema für die junge Wirtschaft ist die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Kirchner erläutert, dass dieses Thema viele politische Ebenen tangiert, nicht nur die Landtagsebene. Hier stünden weniger die politischen Interessen im Vordergrund, vielmehr seien Arbeitgeber und Arbeitnehmer gefragt, hier eine Einigung zu erreichen. Die Politik könne zwar die Rahmenbedingungen liefern, aber den Arbeitgebern müssen Gestaltungsspielräume gelassen werden. Dies könne beispielsweise durch eine Tarifvereinbarung gelöst werden.

Zur Forderung der Wirtschaftsjunioren, die Öffnungszeiten / Buchungsmöglichkeiten von Kindertagesstätten bzw. der Ganztagsbetreuung an den Bedarf der Arbeitnehmer/-innen anzupassen, verwies Kirchner darauf, dass Kindergärten eine kommunale Angelegenheit wären, die allerdings vom Freistaat gefordert werden. Es sei die Aufgabe einer Kommune, sich als Arbeits- und Wohnort attraktiv zu machen. Er räumte ein, dass der Betreuungsschlüssel im Vergleich zu anderen Bundesländern zwar gut sei, jedoch noch Verbesserungspotential bestünde. Es wäre auch von Vorteil, wenn die Unternehmen vor Ort die jeweiligen Kindergärten unterstützten. Kirchner sprach sich gegen kostenfreie Kinderbetreuung aus, da er hier eine Gefährdung der Qualität sieht.

Zum Thema Bürokratieabbau für Unternehmen, z. B. einen Ausbau von digitalen Verwaltungsangeboten in allen Behörden bzw. eine Überprüfung neuer Gesetze und Verordnungen auf ihre Praxistauglichkeit bei der betrieblichen Umsetzung verwies Kirchner auf die Paragrafenbremse für die Legislaturperiode 2013, die besagt, dass kein neues Gesetz erlassen wird bis ein altes aufgehoben wird, da die bestehenden Gesetze immer noch zu einer Regulierungswut führten. Er gestand zu, dass, obwohl ein Gesetz nach bestem Wissen und Gewissen verabschiedet wird, es oft an der Umsetzung hapere. Kirchner meint, ein Gesetz sollte einen Praxischeck durchlaufen bevor es endgültig verabschiedet wird, damit die Anwendung nicht zu Überraschungen führt.

Auf die Frage hin, wie die CSU zum Ausbau der bestehenden Kommunikationstechnologie stünde, meinte Kirchner, der Markt sollte dies selber regeln, also weg von staatlicher Kontrolle und hin zur freien Wirtschaft. Er erläuterte, dass Bayern 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt habe, damit die Kommunen das Breitband ausbauen und die Infrastruktur weiterentwickeln könnten. Kommunen hatten die Möglichkeit, Konzepte zu erarbeiten, die Stadt Bad Kissingen hat zum Beispiel einen Vertrag mit der Telekom geschlossen. Einige Kommunen haben allerdings nur das Mindestmaß in Anspruch genommen, obwohl mehr möglich gewesen sei. Auch hier liege es an der Kommune, einen Standortvorteil zu schaffen.

Die letzte Frage der Wirtschaftsjunioren lautete: „Welche Ansätze verfolgen Sie zum Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für die Region sowie zur Verbesserung der Infrastruktur generell?“ Hier verwies Kirchner darauf, dass Bayern für den Straßenbau viele Fördermittel zur Verfügung gestellt hat, um Ortsstraßen zu bauen (Kreisstraßen). Die Geldmittel seien da, jedoch fehle es an Kapazitäten für Planung und Bau. Für den öffentlichen Personennahverkehr sei der Landkreis verantwortlich, mit Finanzierung bzw. Co-Finanzierung vom Freistaat. Er erläuterte seine Vision: Einzelne (kleinere) Orte haben das Problem, dass Angebote fehlten (Apotheke, Arzt, Supermarkt). Wenn dies in einem zentralen Ort zur Verfügung steht, muss es einen Bürgerbus geben, damit die Leute auch dahin kommen.

Nach den offiziellen Fragen ergaben sich noch verschiedene Gespräche mit dem Landtagsabgeordneten. Die Wirtschaftsjunioren bedankten sich für die interessanten Einsichten.

Foto: Lydia Molea / Text: Lydia Molea, Petra Winter

Christine Oßwald / 31.07.2018
"Politik im Dialog" mit Norbert Schaub (SPD) - Direktkandidat für den bayerischen Landtag

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Politik im Dialog“ trafen sich Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen mit Norbert Schaub, Direktkandidat der SPD. Auch er nahm Stellung zu den Positionen der Wirtschaftsjunioren zur Landtagswahl.
Ein sehr wichtiges Thema für die junge Wirtschaft ist die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Möglichkeit des mobilen Arbeitens, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Schaub betont, wie wichtig „gute Arbeit“ sei, z. B. durch Tarifbindung, faire Löhne und soziale Absicherung. Als Teillösung würde sich das Home Office eignen, z. B. in der Kombination 3 Tage Home Office, 2 Tage Anwesenheit in der Firma. Er betont, dass Flexibilisierung sowohl für Unternehmen als auch für Arbeitnehmer gleichermaßen gelten muss.
Zur Thematik Kindertagesstätten vertritt Schaub die Auffassung, dass das Recht eines jeden Kindes auf Betreuung auch durchgesetzt werden muss, durch qualifiziertes Personal, längere Öffnungszeiten und kostenfreie Plätze.
Die Wirtschaftsjunioren fordern einen Bürokratieabbau für Unternehmen. Hier geht Schaub konform mit der jungen Wirtschaft und stimmt zu, dass unnötige Bürokratie abgebaut werden muss, um vor allem den Mittelstand und Kleinunternehmer zu entlasten. Ein Ansatz wäre die Errichtung einer "Anlaufstelle" für Bürokratie sowie die Möglichkeit, Behördengänge zum Großteil online erledigen zu können. Hierzu ist jedoch eine bessere Digitalisierung vonnöten, was auch ein Thema der Diskussion war. Die Wirtschaftsjunioren Bayern fordern den Ausbau der Kommunikationstechnologie, unter anderem um flexibleres Arbeiten zu ermöglichen. Hier findet Schaub den momentanen Stand beschämend. Trotz vieler Diskussionen über die Digitalstruktur und Entwicklung von Modellen hinkt Bayern weit hinterher. Die SPD möchte das Problem über einen Fonds lösen, in dem die beteiligten Telekommunikationsanbieter einzahlen und so Verzögerungen vermieden werden, da die bisherige Methode der Kombination aus privaten Investitionen und öffentlicher Förderung sich als bürokratisch, ineffizient und teuer erwiesen hat.
Zum Thema Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für die Region vertritt Schaub die Ansicht, dass hier gegenwärtig hoher Handlungsbedarf besteht. Langfristig gesehen müsse der ÖPNV kostenfrei sein. Hier sollten Geringverdiener, Schüler, Rentner etc. gefördert werden. Außerdem könnten viele Bahnstrecken revitalisiert werden.
Sowohl die jungen Unternehmer*innen und Führungskräfte auch als der Direktkandidat der SPD Norbert Schaub nahmen frische Ideen und Impulse aus dem interessanten Gespräch mit. (Text/Foto: Lydia Molea und Petra Winter)

Christine Oßwald / 17.07.2018
Sommerfest 2018

Am Donnerstag, 12.7.2018, fand das Sommerfest 2018 der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen im Brauhaus am See in Thulba statt. Nachdem sich einige wenige Wirtschaftsjunioren am Wake Park Thulba auf und ins Wasser gestürzt hatten, trafen sich über 30 Wirtschaftsjunioren aus Bad Kissingen und Nachbarkreisen zum Netzwerken auf der Terrasse am See. Kreissprecherin Bernadette Köth gab einen Rückblick auf die Aktivitäten des ersten halben Jahres und erwähnte nochmals den großen Erfolg bei den WJ Bayern Awards. Im Ausblick verwies sie auf die kommenden „Politik im Dialog“-Veranstaltungen noch vor den Sommerferien und im Herbst auf interessante Vorträge sowie den Netzwerktag netzwerken³ zusammen mit den WJ Kreisen Fulda und Thüringer Wald. Zudem wurde Eva Kirchner als neues Mitglied im Kreise der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen aufgenommen. Herzlich Willkommen!

Christine Oßwald / 13.07.2018
"Politik im Dialog" mit Yatin Shah (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) - Direktkandidat für den bayerischen Landtag

Am Dienstag, den 19.06.2018, fand die erste Gesprächsrunde aus der Veranstaltungsreihe „Politik im Dialog" mit dem 39jährigen Arzt Yatin Shah aus Bad Königshofen, Direktkandidat für den bayerischen Landtag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, statt. Verschiedene Themen, die der jungen Wirtschaft am Herzen liegen, wurden diskutiert, unter anderem die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, um Angestellten eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Shah erläuterte, erst einmal müssten die Voraussetzungen für eine flexiblere Arbeitsweise geschaffen werden, dazu gehören neben dem Ausbau von schnellem Internet eine bessere bzw. anpassungsfähigere Kinderbetreuung und die Möglichkeit, teilweise von zu Hause aus zu arbeiten, was vor allem für junge Familien von Vorteil ist. Hierbei handele es sich natürlich um ein längerfristiges Thema. „Wir überschätzen gerne was in 2 Jahren zu schaffen ist, aber wir unterschätzen, was in 10 Jahren möglich ist.“, so Shah. Dies führte zum Thema der flexibleren, an den Bedarf der Arbeitnehmer/-innen angepassten Kinderbetreuung. Shah betonte den hohen Stellenwert von Kinderbetreuung und Bildung. Um dies gewährleisten zu können, seien jedoch mehr Fachkräfte vonnöten. Bayern hinke hier ganz klar hinterher, auch was die Krippenplätze im Bundesdurchschnitt angeht. Flexiblere Angebote können nur mit mehr Fachkräften umgesetzt werden, und diese müssen erst ausgebildet werden. Christine Oßwald, Marketingleitung Hotel Sonnenhügel und stellvertretende Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, führt an, dass es in der Region und speziell in Bad Kissingen viele Unternehmen mit Schichtbetrieb gebe, wie z. B. Hotels und Kliniken. Da müssten zumindest einige der Kindertagesstätten und Kindergärten ihre Öffnungszeiten anpassen.

Zudem fordern die Wirtschaftsjunioren einen Bürokratieabbau für Unternehmen, z.B. den Ausbau von digitalen Verwaltungsangeboten in allen Behörden oder eine Überprüfung neuer Gesetze und Verordnungen im Vorfeld auf ihre Praxistauglichkeit bei der betrieblichen Umsetzung. Dazu Shah: „Es ist wichtig, dass Behörden auch online erreichbar sind. Viel steckt in den Anfängen, das ist noch ausbaufähig.“ Auch die elektronische Patientenakte berge ein großes Einsparpotential, das Gesundheitssystem verhindere dies jedoch. Die Kompatibilität verschiedener Systeme sei noch nicht gegeben. In diesem Punkt sei Estland Vorreiter, trotz einiger Datenschutzprobleme, die jedoch schnell behoben wurden. Bernadette Köth, Geschäftskundenbetreuerin bei der AOK und Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, erkundigt sich nach den Möglichkeiten, mit denen die Politik hier gegensteuern könne. In vielen Bereichen habe die Politik keine Handhabe in der Medizin erläutert Shah, da private Player die Kontrolle hätten. Es bestehe Handlungsbedarf dahingehend, dass die Politik wieder die Oberhand gewinnt. Gesundheitsversorgung müsse wählbar oder abwählbar sein.

Bezugnehmend auf die neuere EU-Gesetzgebung äußerste Oßwald den Wunsch an die Politik, den Austausch mit Menschen aus den verschiedenen Branchen zu verbessern und zu fördern, da bei Gesetzen oft der Praxisbezug fehle. EU-Recht ist häufig nicht überall umsetzbar. Alle waren sich einig, dass die Digitalisierung vorangetrieben werden muss. Auch hier bestehe ein direkter Zusammenhang mit der Flexibilisierung der Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Shah betont, dass die Förderung für die Glaskabelverlegung in Bayern wesentlich erhöht werden müsse, um Schritt halten zu können.

„Welche Ansätze verfolgen Sie zum Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel für die Region sowie zur Verbesserung der Infrastruktur generell?“, wollte die junge Wirtschaft wissen. Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr seien ein Zukunftskonzept, so Shah. Gemäß dem  Landtagswahlprogramm der Grünen solle stündlicher Verkehr von 5:00 bis 0.00 überall gewährleistet sein, was ein sehr sportliches Unterfangen sei, wie er einräumt. Der Aufbau müsse natürlich bedarfsgerecht erfolgen. Es gebe bereits einige Konzepte, Stichwort Sharing Economy. Auch hier hinke Bayern mit der Förderung jedoch hinterher. Eine preisattraktive Gestaltung und ein sinnvolles Angebot müssten unter einen Hut gebracht werden.

Die Teilnehmer waren sehr erbaut von dem Austausch und bedankten sich bei dem Landtagskandidaten. Geplant sind weitere Gesprächsrunden mit den Kandidaten der bayerischen SPD und CSU.

Christine Oßwald / 19.06.2018
Bad Kissingen auf der bayerischen Landeskonferenz 2018 in Regensburg

Vom 7. Bis 10. Juni 2018 fand in Regensburg die Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren (WJ) Bayern statt. Kern der jährlich stattfindenden Veranstaltung ist die Delegiertenversammlung der 62 bayerischen Mitgliedskreise, bei der die Kreissprecherin Bernadette Köth den Bad Kissinger Kreis vertrat. Neben verbandsinternen Themen wurden unter anderem die Positionen der jungen Unternehmer und Führungskräfte zur Landtagswahl im Herbst verabschiedet. Umrandet wurde die Konferenz von einem vielseitigen Programm mit  Fachseminaren zur persönlichen Weiterbildung, Vorträgen, Stadtführungen sowie Betriebsbesichtigungen bei Unternehmen vor Ort, wie dem Senfproduzenten Händlmaier, der Brauerei Bischofshof oder BMW. Die drei Abendveranstaltungen in außergewöhnlichem Ambiente, wie Europas größtem Baseball-Stadion, boten den rund 400 Teilnehmern, mehr als 20 davon aus Bad Kissingen, viel Zeit zu netzwerken.

Das Highlight für die Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren war der Galaabend, an dem der Kreis bei den WJ Bayern Awards mit dem in Bad Kissingen ausgetragenen „Unterfränkischen Juniorentag 2017 – Unterfranken feiert 30 Jahre WJ Bad Kissingen“ den ersten Platz in der Kategorie „Beste Netzwerkveranstaltung“ belegte. Am 22.7.2017 waren 140 Teilnehmer nach Bad Kissingen gekommen, um sich bei Workshops weiterzubilden sowie am Abend mit den Bad Kissinger Wirtschaftsjunioren deren 30jähriges Bestehen zu feiern. Christine Oßwald, Kreissprecherin 2017 der WJ Bad Kissingen, dankte den Mitgliedern sowie allen Unterstützern nochmals für ihr Engagement zur Umsetzung des Unterfränkischen Juniorentag 2017. Weitere Preise wurden in den Kategorien „Beste Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung“ sowie „WJ Bayerns bestes Kreisprojekt“ vergeben. Zudem konnten sich einige Junioren am Galaabend mit dem Bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer (Foto oben mittig) zu Bad Kissinger Wirtschaftsthemen austauschen. Zuvor hatten der Bayerische Landesvorsitzende Sebastian Döberl und die Bundesvorsitzende Kristine Lütke in ihren Reden bereits die Forderungen der jungen Unternehmer und Führungskräfte an Wirtschaftsminister Pschierer adressiert und unter anderem für einen zeitnahen und umfangreichen Bürokratieabbau für Unternehmen geworben.

Die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen danken den Wirtschaftsjunioren Regensburg für eine gelungen LAKO 2018 und gratulieren nochmals zum Jubiläum "50 Jahre WJ Regensburg".

Christine Oßwald / 11.06.2018
Juni-Stammtisch im Zeichen des Datenschutzes

Beim vorgezogenen Juni-Stammtisch trafen sich am Mittwoch, 30.5.2018, zahlreiche Wirtschaftsjunioren am "Bad Kissigner Balkon", dem Café Sinnberg. Der Stammtisch stand im Zeichen der kurz zuvor in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO, welche kontrovers diskutiert wurde. Zudem wurden Gespräche zur anstehende Landeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Bayern geführt.

Christine Oßwald / 30.05.2018
Stammtisch in der Regionalvinothek KissVino

Anfang Mai trafen sich 12 Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen in der neuen Regionalvinothek KissVino im historischen alten Rathaus zum traditionellen Stammtisch. Der Betriebsleiter Bernhard Gößmann-Schmitt gab den jungen Unternehmer*innen und Führungskräften einen Überblick über die Entstehungsgeschichte der im November 2017 eröffneten Vinothek. Das fränkische Saaletal sollte touristisch aufgewertet werden. Viele Winzer sind im „Franken-Saale-Stück" ansässig, jedoch sind die meisten Gäste in Bad Kissingen. Deshalb wurde beschlossen, die Vinothek in Bad Kissingen zu eröffnen und „den Wein zu den Gästen zu bringen statt die Gäste zum Wein". Das Angebot werde sehr gut angenommen. Hier wird der Wein als Kulturgut angesehen. 10 Winzer aus der Region sind mit jeweils 5 ihrer Weine vertreten.

Die Wirtschaftsjunioren und ihre Gäste erhielten auch eine kleine Führung durch das historische Gebäude. Das erste Obergeschoss wird für größere Feiern und Kunstausstellungen genutzt. Im zweiten Obergeschoss befindet sich der historische Sitzungssaal des alten Rathauses, der sich für Weinproben oder kleinere Feiern eignet. Die Jungunternehmer*innen zeigten sich begeistert von dem geschichtsträchtigen Ambiente.

Natürlich kam auch das Netzwerken bei einem guten Glas Wein nicht zu kurz.   Foto/Text: Lydia Molea

Christine Oßwald / 02.05.2018
Wirtschaftsjunioren besuchen Laboklin in Bad Kissingen

Am 9. April fanden sich 12 Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zu einer Betriebsbesichtigung bei LABOKLIN GmbH & Co. KG ein. Dr. Elisabeth Müller, Mitgründerin und Geschäftsführerin des Unternehmens, erzählte kurz etwas zur Geschichte und zum Tätigkeitsfeld: Etwa 1 Millionen tiermedizinische Proben werden pro Jahr von den rund 350 Mitarbeitern bearbeitet. Die Mehrzahl der Kunden sind niedergelassene Tierärzte, aber auch Industrie- und Forschungseinrichtungen schicken Proben ein. Das weltweit agierende Unternehmen hat seine Schwerpunkte auf klinische Labordiagnostik, Mikrobiologie, Pathologie und Genetik gesetzt. In den verschiedenen Abteilungen wird auch gezielt Forschung betrieben. Dr. Elisabeth Müller und Dr. Gerhard Loesenbeck, Fachtierarzt für Pathologie, führten die jungen UnternehmerInnen und Führungskräfte durch die verschiedenen Abteilungen des weitläufigen Gebäudes. Gerne wurden Fragen beantwortet und weitere Erläuterungen gegeben.

Bernadette Köth, diesjährige Kreissprecherin der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, bedankte sich für die aufschlussreiche Führung und betonte: „Vor allem für uns, Vertreter der jungen Wirtschaft im Landkreis, ist es wichtig, die verschiedenen Unternehmen in der Region näher kennen zu lernen. Laboklin hat in den Jahren seit seiner Gründung eine beindruckende Entwicklung durchgemacht. Es ist immer wieder interessant zu sehen und zu verstehen, was hinter den Kulissen passiert."

Christine Oßwald / 16.04.2018
11. Berufsinformationstag (BIT) ein voller Erfolg

Am Sonntag, 4.3.2018, fand an der Berufsschule Bad Kissingen der 11. Berufsinformationstag (BIT) statt. Die Organisatoren, die Berufsschule, der Arbeitskreis Schule Wirtschaft, der Landkreis Bad Kissingen sowie die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen, konnten zahlreiche Schüler, Eltern sowie Aussteller begrüßen. Ziel der Veranstaltung ist es, im zweijährigen Rhythmus Schülern aller Schularten die Möglichkeiten für eine duale Ausbildung im Landkreis aufzuzeigen. Die Besonderheit am Bad Kissinger Berufsinformationstag ist dabei, dass die Berufsbilder in den Schul- und Lehrräumen der Berufsschule vorgestellt werden und Berufsbilder so praxisorientiert vermittelt werden können. Neben Vertretern aus dem Handwerk, dem Dienstleistungs- und Gesundheitssektor und dem Bereich kaufmännische und IT-Berufe stellten auch allgemeine Informationsanbietern wie die Agentur für Arbeit, die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer den Interessenten vielseitige Informationen zur Verfügung. Katrin Bischof aus Geroda besuchte zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter (14) den Berufsinformationstag und zeigte sich begeistert: „Es ist toll, sich an einem Ort über die beiden von meiner Tochter ins Auge gefassten Berufswünsche Krankenschwester oder Polizistin fundiert informieren zu können und zu sehen, welche tollen Berufe noch im Landkreis Bad Kissingen angeboten werden.“ Bei der zum zweiten Mal stattfindenden Ausbildungsplatzbörse präsentierten Unternehmen aus der Region ihre konkreten Ausbildungsplätze. Christine Oßwald betonte als Vertreterin der Wirtschaftsjunioren die Bedeutung von gut ausgebildeten Fachkräften für die Wirtschaft, insbesondere von solchen mit dualer Ausbildung. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland warnen vor einer Über-Akademisierung, vorbei an den Bedürfnissen der Wirtschaft und fordern daher Pflichtpraktika während der Schulzeit für Schüler aller Schularten, um die vielseitigen Chancen einer dualen Ausbildung vermitteln zu können. Aus diesem Grund fand am Stand der Wirtschaftsjunioren wieder eine Praktikumsbörse statt, bei welcher Praktikumsplätze in den Unternehmen der Wirtschaftsjunioren vermittelt wurden. Der nächste Berufsinformationstag soll in ähnlichem Format im Jahr 2020 stattfinden.

Christine Oßwald / 04.03.2018
Betriebsbesichtigung Labor L+S AG in Bad Bocklet am 20.2.2018

Ende Februar waren die Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zu Gast bei der L+S AG in Bad Bocklet. Zunächst stellte Vorstand Dr. Frank Böttcher die Gesellschaft vor. Das Unternehmen wurde 1987 unter der Firma „Labor L+S GmbH“ von Dr. Rüdiger Leimbeck und Prof. Bernd Sonnenschein gegründet. Damals wurden auf lediglich 400 m² und mit 28 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mikrobiologische und biologische Prüfungen an Arzneimitteln und anderen Produkten durchgeführt. Inzwischen arbeiten über 420 Mitarbeiter bei der Labor L+S AG.

Dr. Maximilian Schlicht, Leiter Qualitätskontrolle und Geschäftsfeldleiter Prüfungen, erzählte begeistert vom letzten, inzwischen fertiggestellten Erweiterungsbau, für den der Spatenstich im Juni 2015 erfolgte. Für die Büro- und Laborfläche von 7000 m² gab es kein Modell, an dem man sich hätte orientieren können, da es ein Labor in dieser Größenordnung in Europa nicht gab. Der gesamte Bau musste unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen der L+S (Reinsträume etc.) ganz neu konzipiert werden. Mit der Kernkompetenz Mikrobiologie ist die L+S AG das größte Auftragslabor dieser Art in Europa und führt jährlich 1 Millionen Analysen an mehr als 250.000 Proben durch.

Böttcher und Schlicht erklärten den jungen Unternehmer*innen und Führungskräften, wie die Sterilitätsprüfung durchgeführt wird, was bei Labortätigkeiten beachtet werden muss und ergänzten, dass das Unternehmen seinen Kunden neben den Prüfungen auch Beratung, Qualitätskontrolle, Betriebshygiene und Prozessoptimierung anbietet. Schließlich zählt die Labor L+S AG heute zu einem der größten Anbieter von mikrobiologischen und biologischen Reinheitsprüfungen für sterile Arzneimittel und Medizinprodukte.

Besonders interessant fanden die Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen den Rundgang durch die Betriebsräume. Natürlich konnten die Rein- und Reinsträume nur durch dicke Glasscheiben betrachtet werden. Die beiden Gastgeber beatworteten bereitwillig die zahlreichen Fragen ihrer Besucher. Christine Oßwald, Vorstandsmitglied der WJ KG, bedankte sich bei Dr. Böttcher „Es ist immer wieder faszinierend, die Betriebe in der Region, die man sonst nur vom Vorbeifahren kennt, näher kennenzulernen und zu erfahren, in welchen Bereichen diese genau tätig sind und vor allem, wie alles funktioniert." (Bild und Text: Lydia Molea)

Christine Oßwald / 21.02.2018
Gesprächsrunde mit dem Oberbürgermeister Kay Blankenburg am 6.2.2018

Zur traditionellen Gesprächsrunde hatte der Oberbürgermeister der Stadt Bad Kissingen, Kay Blankenburg, in das denkmalgeschützte Rathaus eingeladen. Er stellte sich den verschiedenen Fragen der Jungunternehmer*innen und Führungskräfte aus dem Landkreis, u. a. auch der nach einem neuen Wirtschaftsförderer der Stadt, nachdem die Stelle seit über einem Jahr unbesetzt ist. Blankenburg versicherte, dass die Vorstellungsgespräche mit vielversprechenden Bewerbern kurz bevor stünden. Der Fokus der städtischen Wirtschaftsförderung werde weiterhin auf Bestandspflege bleiben.

Von Seiten der Wirtschaftsjunioren wurde kritisiert, dass die Stadt Bad Kissingen in Sachen Digitalisierung noch hinterherhinke und gleichzeitig angeregt, eine App ins Leben zu rufen, mit der man Gastronomie, Hotels und Veranstaltungen leicht finden könnte. Der Oberbürgermeister versprach, diesen Vorschlang mitzunehmen. Johannes Kiep lobte die Neuerungen im Bereich Elektromobilität.

Auch die Möglichkeit eines Einkaufszentrums wurde besprochen, jedoch war man sich einig, dass das Beleben der Innenstadt Vorrang habe. Blankenburg erläuterte die Schwierigkeiten, die sich bei dem Sanierungskonzept der Innenstadt ergeben hatten. Noch seien nicht alle Prüfungen und Untersuchungen abgeschlossen, weshalb auch noch keine Termine feststünden. Der Schutz der Heilquellen vor einer möglichen Kontaminierung durch die Bauarbeiten müsse sichergestellt sein. Andrea Halboth sprach noch einmal den neuen Fächerbrunnen an. Der Oberbürgermeister erläuterte die Gründe für die Entscheidung für die aktuelle Version des Brunnens (Förderung des Freistaats Bayern) und räumte auch ein, dass bei der Kommunikation der Vorstellungszeiten einiges schief gegangen sei, man dies jedoch in Zukunft verbessern wolle.

Nils Scheiner fragte den Oberbürgermeister nach seinen Wünschen an die Wirtschaft. Blankenburg äußerte den Wunsch - und zwar an alle Bürger der Stadt - die Stadt nach außen hin besser darzustellen und lieber intern zu kritisieren. Er erwähnte auch die nächsten geplanten Projekte - Sanierung des Terrassenschwimmbads, Bau eines neuen Hallenschwimmbads, Erweiterung des KissSalis-Parkplatzes, Einreichung des UNESCO-Antrags (voraussichtlich in einem Jahr).

Bernadette Köth bedankte sich bei Kay Blankenburg für die Einladung ins Rathaus und das offene und aufschlussreiche Gespräch. Pläne für die Gesprächsrunde 2019 wurde auch bereits geschmiedet, u.a. mit einer Rathausführung. Text und  Foto: Lydia Molea

Christine Oßwald / 07.02.2018
Auszeichnung "Aktivster Kreis" und Jahresauftaktveranstaltung

Am Samstag, 13 Januar 2018, trafen sich Mitglieder und Gäste der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen zum ersten Mal im neuen Jahr 2018 bei einem Weißwurstfrühstück im Restaurant Platzhirsch. Es gab durchaus etwas zu feiern: Dem Wirtschaftsjuniorenkreis Bad Kissingen wurde bei der traditionellen Auftaktveranstaltung der bayerischen Wirtschaftsjunioren in Regen der 1. Preis beim Wettbewerb "Aktivster Kreis 2017" in der Kategorie bis 25 Mitglieder übergeben. Bei diesem Wettbewerb auf Bayern-Ebene werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, so auch Teilnahme an Konferenzen, an Landesprojekten sowie die Präsenz in den Medien. Im Rahmen des Weißwurstfrühstücks wurden auch die Programmpunkte für die nächsten Monate vorgestellt. Bei uriger Atmosphäre genossen die jungen Unternehmer*innen und Führungskräfte ein leckeres Frühstück und natürlich kam auch das Netzwerken nicht zu kurz.

Christine Oßwald / 13.01.2018
KONTAKT / FORMULARE

Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen • c/o IHK Würzburg-Schweinfurt • Mainaustraße 33-35 • 97082 Würzburg • E-Mail: info@wj-kg.de

Download Formular SEPA Lastschriftmandat für Mitglieder:   Blanko_SEPA-Mandat_WJ_Bad_Kissingen_Mitglieder.pdf

Satzung  2017_Satzung_WJ_Bad_Kissingen.pdf

Christine Oßwald / 20.03.2016
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