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Administrator / 23.03.2017
Landesmeisterschaft GK-KW

Die Landesmeisterschaft steht bevor. Geboten werden Schießsport mit Pistole und Revolver im Wettbewerb auf Landesebene und spannende Finals an beiden Wettkampftagen.

Wer nicht teilnimmt, kann vielleicht helfen? Helfer werden gesucht -- eine gute Gelegenheit für Arbeitsstunden, insbesondere wer nicht schwer körperlich arbeiten kann.

Als Helfer könnt Ihr Euch einschreiben auf dem Zettel neben der Waffenkammer oder in der Veranstaltung hier: https://www.vereinonline.org/pssg/?veranstaltung=29138


siehe: 01.06.2019: Landesmeisterschaft GK-KW
Moritz Beck / 19.05.2019
Landesrekord und zwei Finalteilnahmen in Hannover

In der zweiten Maiwoche haben einige unsere besten Schützen an der Internationalen Schießsportwoche Hannover (ISCH) teilgenommen. Lydia Vetter und Sebastian Schiefner schafften es hier erstmals in das Finale eines internationalen Wettbewerbes einzuziehen. Die erst 14-jährige Lydia belegte nach dem Vorkampf des Luftpistolenwettbewerbes mit neuem Landesrekord von 562 Ringen den vierten Platz im 31-köpfigen Teilnehmerfeld der bis zu 7 (!) Jahre älteren Juniorinnen. Im ersten Finale ihrer Karriere war die Aufregung dann doch etwas höher als gewohnt und so ist sie leider mit einem knappen Rückstand von 0,2 Ringen als erste ausgeschieden und belegte damit in der Endabrechnung den achten Platz. Sebastian ist mit der Schnellfeuerpistole mit 548 Ringen als Dritter in den Endkampf der Junioren eingezogen. Dort konnte er lange gut mithalten. Nachdem in der sechsten Finalserie leider nur einen Schuss im Bereich ³9,7 registriert werden konnte, war für ihn Schluss und er landete am Ende auf dem undankbaren vierten Rang. Sein ebenfalls gutes Abschneiden mit der Luftpistole, wo er mit 552 Ringen Platz 15 unter den insgesamt 40 Startern belegte, bestätigt seine gute Leistungsentwicklung der letzten Wochen. Kevin Marks hat bei seinem Wettkampf mit der Schnellfeuerpistole in der Klasse Herren I seine persönliche Bestleistung um mehr als 10 Ringe nach oben geschraubt. Leider reichten seine 567 Ringen am Ende „nur“ Platz sieben. Ihm wäre nach diesem tollen Wettkampf ebenfalls eine Finalteilnahme zu gönnen gewesen.

Fast zur gleichen Zeit hat Mathias Putzmann mit dem Schnellfeuer-Team des DSB am „50. Grand-Prix of Liberation“ in Plzen teilgenommen. Mit 579 Ringen schaffte er erneut der Einzug in ein internationales Finale in welchem ihm sogar der Sprung auf das Siegerpodest gelang – Platz 3, Glückwunsch! Die Mannschaftwertung konnte das Team GER A, zu dem auch Mathias zählte, klar für sich entscheiden.

Für unseren Nachwuchs steht als nächster Wettkampfhöhepunkt der Hinkampf der RWS-Jugendverbandsrunde an, welcher am 25./26. Mai in Halle oder Gölzau stattfinden wird. 

Uwe Steffen / 16.05.2019
Wahlprüfstein Sportförderung

Der Stadtsportbund Dresden hat alle derzeit im Stadtrat vertretenen Parteien und Wählervereinigungen hinsichtlich ihrer Position zu mehreren Fragestellungen zur Situation und Entwicklung des Sports in der Stadt befragt. Mit Ausnahme der AfD sind von allen Befragten Stellungnahmen eingegangen. Aus diesen geht zunächst einmal generell hervor, dass alle Parteien und Wählervereinigungen, die sich an der Umfrage beteiligt haben, dem Sport eine große Bedeutung zumessen und Ideen für die weitere Entwicklung haben. Es würde zu weit führen, alle Positionen hier ausführlich wiederzugeben. Es ist auch nicht beabsichtigt ein Ranking der Parteien hinsichtlich ihrer Sportaffinität zu erstellen und Wahlempfehlungen zu geben. Im Folgenden wollen wir lediglich für unseren Verein besonders wichtige Aussagen zusammenzufassen.

Bürokratieabbau
FDP, Bündnis 90/Grüne und CDU setzen sich für einen Abbau des bürokratischen Aufwandes bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln ein. Bündnis 90/Grüne fordert in diesem Zusammenhang auch die Verkürzung der Bearbeitungs- und Auszahlungsfristen – ein Thema welches uns aktuell unter den Nägeln brennt!

Förderung hauptamtlicher Stellen
CDU, SPD, Bündnis 90/Grüne und Freie Wähler weisen in ihren Stellungsnahmen auf die Notwendigkeit der Förderung von hauptamtlichen Stellen hin. Die SPD setzt sich dabei besonders für deren Bezahlung nach einem bundesweit gültigen Tarifvertrag ein. Die Freien Wähler kritisieren, dass es im Jugendhilfebereich offensichtlich bereits genügen hauptamtliche Stellen gibt, während die präventiv angelegte Jugendarbeit der Sportvereine überwiegend auf ehrenamtlichen Schultern ruht. Sie fordern die Aufwertung ehrenamtlicher Arbeit durch die Anrechnung zusätzlicher Rentenpunkte. 

Gleichstellung von Vereinen hinsichtlich des Status ihrer Sportstätte
Alle Befragten sind sich darin einig, dass dort, wo es sinnvoll ist, Vereine auch weiterhin langfristige Betreiberverträge für Sportstätten erhalten und diese somit eigenständig verwalten können. Leider hat die Fragestellung nur auf die „Betreibung Dresdner Sportstätten durch Sportvereine“ abgezielt. Die Position zu vereinseigenen Sportstätten ist nicht bekannt. Der Unterschied ist jedoch erheblich. Die Stadt kann in der Regel Sportstätten deutlich günstiger bauen oder sanieren als Vereine (Mehrwertsteuer-Abzugsberechtigung, ausreichend Mittel für Planung vor Förderbeginn, eigene Experten). Zudem ist es Vereinen speziell bei großen Projekten nicht möglich, die geforderten 10% Eigenanteil zu erbringen. Eine Betreibung kommunaler Sportanlagen durch die Vereine dagegen ist erstrebenswert, da Nähe, Eigeninteresse und Verbundenheit mit der Anlage eine wesentlich effektivere Verwaltung ermöglichen als durch eine „Zentrale“. Es muss nach Lösungen gesucht werden, wie Vereine mit eigenen Sportstätten finanziell mit Vereinen, die langfristige Betreiber neuer oder frisch sanierter kommunaler Sportstätten sind, gleichgestellt werden können. Wir werden dazu eine gesonderte Anfrage an die Parteien und Wählervereinigungen richten.

Förderwürdigkeit unserer Sportart
Ein Thema, was uns besonders interessiert ist die Position zur Förderung von Sportarten, die nicht zu den vom LSB auserkorenen besonders förderwürdigen Spitzensportarten gehören. FDP und Linke setzen sich generell für die Förderung von „Leistungszentren“ ein und machen dies nicht von einem Ranking abhängig. Bündnis 90/Grüne wollen zwar an dem System der Schwerpunktsportarten festhalten, zusätzlich aber auch Sportarten fördern, deren Sportler nationale und internationale Erfolge erringen. Auch die CDU geht in ihrer Stellungnahme auf die „Randsportarten“ ein und möchte die Sportler, die diese Sportarten betreiben so unterstützen, dass sie auch langfristig keine beruflichen und finanziellen Nachteile haben. Weiterhin möchte sie Talente fördern und langfristig an Dresden binden. Leider finden sich in den Stellungnahmen der genannten Parteien keine konkreten Vorschläge, wie das umgesetzt werden soll. Anders bei den Freien Wählern. Diese sehen in der Fortführung des Modelles der gedehnten Fachoberschule für Spitzensportler am BSZ Gustav Adolf Zeuner ein geeignetes Mittel zur Bindung von jungen Spitzensportlern an ihre Heimat. Gerade dieses Modell ist für uns von besonderem Interesse, da wir nach dem Willen des LSB nach wie vor keinen Zugang zum Dresdner Sportgymnasium haben und der Weg über die gedehnte Fachoberschule somit für unsere Sportler die einzige Alternative ist, die Hochschulreife zu erlangen. Mit Jenny Merker wird im September dieses Jahres erstmals auch eine junge Sportlerin der PSSG diesen Weg gehen.

Bereitstellung von Mitteln
Im Punkt, welchen Betrag die Stadt Dresden jährlich zur Sportförderung zur Verfügung stellen soll, gehen die Meinungen etwas auseinander. Die CDU fordert 10 – 15 Mio € pro Jahr, die Freien Wähler ebenfalls mehr als 10 Mio €. Die SPD verweist darauf, dass unter der Verantwortung des von ihr gestellten Sportbürgermeisters bereits im hetzigen Doppelhaushalt die Rekordsumme von 8,4 Mio pro Jahr bereitsteht. Bündnis 90/Grüne wollen sich für 5 – 10 Mio € jährlich einsetzten. Die FDP hält nichts von Versprechungen ohne Kenntnis der Haushaltslage der nächsten Jahre, setzt sich aber generell für kontinuierliche Investitionen zum Abbau des Investitionsstaus ein.

Weitere für uns interessante Standpunkte sind: 

  • die Forderung der CDU, rechtliche Regelungen nicht so zu stricken, „dass Sportansiedlungen de facto unmöglich werden, weil einige Wenige ihre Partikularinteressen mit Rechtsmitteln über das Gemeinwohl von vielen potentiellen Sportnutzern stellen“,
  • der Wunsch von Bündnis 90/Grüne mehr nationale und internationale Wettkämpfe nach Dresden zu holen und
  • die Forderung der gleichen Partei nach mehr Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte bei der Sanierung und dem Neubau von Sportstätten.

Wir überlassen es nun euch, zu entscheiden, bei welcher Partei oder Wählervereinigung ihr aus „sportlicher Sicht“ euer Kreuz machen würdet und wie wichtig euch dieser Aspekt im Gesamtspektrum der Wahlkampfthemen ist. Eine Bitte nur: Entscheidet euch und geht am 26. Mai zur Stadtratswahl!

Uwe Steffen und Roland Bell

Uwe Steffen / 16.05.2019
Ergebnisse Kreismeisterschaft GK-KW

Für die Kreismeisterschaft Pistole / Revolver am 11.05.2019 stehen die Ergebnisse hier zum Download bereit: https://www.vereinonline.org/pssg/?veranstaltung=27555


siehe: 11.05.2019: Kreismeisterschaft GK-KW / VL
Moritz Beck / 12.05.2019
Mathias mit Weltklasseleistung beim IWK Berlin

Die PSSG war vom 25. bis 28. April mit zwölf Aktiven beim Internationalen Wettkampf in Berlin vertreten. Er ist ein guter Indikator zur Bestimmung des Leistungsstandes zu Beginn der zweiten Hälfte der Wettkampfsaison. 

Mathias Putzmann konnte im ersten Wettkampf mit der Schnellfeuerpistole mit einer Weltklasseleistung von 587 Ringen den Vorkampf gewinnen und auch das anschließende Finale mit 32 Treffern für sich entscheiden. Auch im zweiten Wettkampf gelang ihm mit 579 Ringen erneut der Einzug ins Finale, indem er diesmal Zweiter wurde. 

Anne Kowalski verpasste mit dem KK-Gewehr im Dreistellungskampf 3x40 das Finale knapp um einen Ring.

Unsere übrigen Schützen hatten in den gut besetzten Konkurrenzen nur wenig Chancen und hätten für eine vordere Platzierung ihre bisherigen persönlichen Bestleistungen deutlich übertreffen müssen. Dass trifft vor allem auf unsere sechs Jugendlichen zu, die in Berlin gemeinsam mit bei den bis zu sechs Jahre älteren Junioren an der Linie standen. Für sie kommt es jetzt vor allem darauf an, den Wettkampf genau zu analysieren und in den nächsten Wochen gezielt an der Beseitigung der dabei aufgedeckten Schwächen zu arbeiten. In einem Monat steht für sie mit der RWS-Jugendverbandsrunde der nächste wichtige Wettkampf an.

Alle Ergebnisse findet ihr unter live.adlerhoferfuechse.de

Uwe Steffen / 29.04.2019
Kreismeisterschaft 2018 Praktische Flinte

Kreismeisterschaft Praktische Flinte am 28.11.2018

Protokoll https://www.ssk5.de/files/Ergebiss_2018_PF.pdf

Oleg Naumov / 29.11.2018
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