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Reisebericht von Ulrich Rilling zur Delegationsreise der WJ-BW in den Iran

Vom 25.09.2016 - 02.10.2016 haben Delegierte der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg den Iran bereist. Unser Mitglied Ulrich Rilling war dabei und berichtet von der Reise:

 

Iran, das Land der Perser. In den letzten Monaten kam eine bisher nicht dagewesene Dynamik in die internationalen Beziehungen zu Iran. Grundtenor dabei war, das Land möchte sich öffnen. Es riecht nach Aufbruchsstimmung und Unternehmertum. Wenngleich sicherlich noch ein zartes Pflänzchen, auf jeden Fall Grundwerte der Wirtschaftsjunioren.

Zudem gibt es erste Bestrebungen an den Außenhandelskammern von Teheran und Isfahan Mitglied bei JCI zu werden. Nach Teheran bestehen Kontakte aufgrund von in Iran tätigen Deutschen. Die Vertreter von Isfahan haben hingegen selbst den Kontakt zu uns gesucht. Dies alles war dann auch Grund genug für den Bundesvorstand Horst Wenske selbst einige Tage dazu zu stoßen. Ausgestattet mit einem interkulturellen Vorbereitungsseminar und viel Neugier im Gepäck sind wir aufgebrochen, Schranken zu überwinden und das Verbindende zu suchen. Die Delegation war angetan von der Offenheit und Geschäftstüchtigkeit der getroffenen Personen. Neben Gesprächen mit politischen Vertretern haben wir Technologieparks sowie große und kleine Unternehmen besichtigt. Auch blieb Zeit für kulturelles Rahmenprogramm. Dabei hat uns stets ein kleinerer oder auch größerer überraschender Moment begleitet, der regelmäßig Spontanität einforderte, und durch den wir viel lernen und zu neuen Erkenntnissen gelangen konnten. Aufgrund der Historie des Landes fußt unternehmerisches Engagement dort mehr als in westlichen Ländern auf der parallelen Pflege privatwirtschaftlicher als auch offizieller Kontakte. Ein Grund hierfür ist unter anderem das Interesse des Landes Wissen zu importieren, wofür die Regierung spezielle Technologieparks ausgewiesen hat. Diese bieten neben umfangreicher Infrastruktur unter anderem auch mehrjährige Steueramnesien. Eine gelungene Reise, die uns vielfältige Kontakte ermöglicht hat, die auch im Nachgang gepflegt werden um eine zukünftige Zusammenarbeit zu ermöglichen. (ur)

 

 


Administrator / 15.12.2016
Juniorenabend "Smart Home – Smart Cities – Smart Architecture"

Am 21.09.2016 lauschten wir gespannt dem Vortrag „Smart Home – Smart Cities – Smart Architecture“. Christian Gaus von Gaus & Knödler Architekten – mit 25 Mitarbeitern das größte Architekturbüro im Landkreis Göppingen – ist seit langem ein aktives Mitglied der Wirtschaftsjunioren in Göppingen und lernte über das "JCI Twinning Program" sogar seine Ehefrau Saskia kennen. Auch für seine Branche engagiert sich Christian stark; aktuell ist er u.a. Vorsitzender der Architektenkammer Göppingen, sowie delegierter der Bundesarchitektenkammer im Architects Council Europe in Brüssel.

Christian Gaus gab einen Einblick in die zahlreichen Architekturprojekte und wie sich das Thema "Smart Home und Smart Cities" auf die gegenwärtigen Projekte auswirkt.

Was ist Smart? – clever gewitzt, elegant? Technisch gesehen verbessert es die Wohn- und Lebensqualität, es hilft uns elektronische Geräte in unser Zuhause zu integrieren um diese besser steuern zu können, es optimiert den Energieverbrauch und bringt einen hohen Grad an Vernetzung mit sich. Der Aufwand für die Vernetzung in einem „Smarten Zuhause“ reduziert sich heutzutage dank modernster Technik immer weiter. So vernetzen sich beispielsweise die einzelnen Komponenten moderner Lautsprecher Systeme heute schon fast voll automatisch miteinander über Räume hinweg.

Jedoch ist diese technische Interpretation von "Smart" sozusagen nur die halbe Miete: Der Gegenentwurf beschäftigt sich mit intelligentem Design von Gebäuden bis hin zu ganzen Städten und möchte mit möglichst wenig Einsatz von Ressourcen so unabhängig von Technik sein wie möglich. Beispiele sind Gebäude, welche so aufgebaut sind, dass sie das ganze Jahr über ohne Heizung auskommen – auch in kalten Jahreszeiten; oder die Gestaltung von Stadtteilen, im Hinblick auf optimale Transportwege, Beleuchtung, Luftqualität, und Synergien zwischen Gebäuden und Pflanzen zur Klimaregulierung oder dem Verkehr.

Als Architekt muss man die Klimaveränderung, das Wachstum der Städte, die immer größer werdende Ressourcenknappheit aber auch die wirtschaftliche Machbarkeit berücksichtigen. Hier sind die Architekten gefordert. Die Städte der Zukunft sind laut Christian Gaus keine Utopie mehr: so bringen gegenwärtige Projekten entsprechende Anforderungen und Herausforderungen mit sich, welche für außenstehende durchaus Staunen hervorrufen – dabei liegt eigentlich auf der Hand, wie Architektur unsere Lebensräume nicht nur beeinflusst, sondern definiert. (lc/mn)

Administrator / 12.10.2016
VereinOnline

Das Mitglieder-Portal "VereinOnline" steht ab sofort allen Mitgliedern zur Verfügung.

Details siehe http://www.vereinonline.org/

Administrator / 30.06.2017
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