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Infoblatt 12 — Lampenfieber (Stage-Fright)

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LAMPENFIEBER: VON DER ANGST ZU VERSAGEN
Vor einem Auftritt wächst die Aufregung. Der Wunsch, die beste Leistung zu präsentieren, geht einher mit der Angst zu versagen. Emotionspsychologisch gesehen gehört Lampenfi eber zu den Angstgefühlen. Diese variieren in ihrer Intensität von Unsicherheit über Anregung, Aufregung und Nervosität bis hin zu Angst oder gar Panik als intensivstem Angstgefühl. Lampenfieber ist unabhängig von der Bekanntheit oder dem Können der Künstler, die darunter leiden. Auch berühmte, begabte und virtuose Künstler können starkes Lampenfieber haben. Dabei hat Lampenfieber vor allem positive Auswirkungen. Erhöhte Wachheit und Aufregung sind in gewissem Maße leistungs- und konzentrationsfördernd. So zeigt sich häufig, dass in Prüfungen, bei Aufführungen oder auch Sportwettkämpfen, die in Training bzw. Proben erreichten Leistungen oft überschritten werden. Die Untersuchung des Verhältnisses von Aufregung zur erbrachten Leistung ergab eine Kurve in Form eines umgekehrten „U“, d. h. die Leistung ist (zumindest bei mittleren bis schwierigen Aufgaben) in einem mittleren Aufregungsbereich am höchsten (Yerkes-Dodson-Gesetz). Dies entspricht den Untersuchungen der Leistung im Verhältnis zur Höhe der Stresshormone bzw. der physiologischen Aktivierung.