Rom in der deutschen Gegenwartsliteratur am 16.04.2024

Kolpinghaus Frechen, Zugang über Kolpingplatz, 50226 Frechen (Präses-Beu-Saal)
(Google Maps)
19:00

Italien und vor allem auch Rom galten schon seit dem 18. Jahrhundert als Sehnsuchtsort deutscher und europäischer Intelektueller – Historiker, Künstler und Schriftsteller. Vor allem Goethes „Italienische Reise“ ist berühmt geworden. Aber auch im 20. Jahrhundert – und bis heute – zog und zieht es viele Kreative in die Ewige Stadt. Ein einjähriger Aufenthalt in der Villa Massimo, der bedeutendsten Einrichtung zur Spitzenförderung deutscher Künstler durch Studienaufenthalte im Ausland, ist vor allem für viele Schriftsteller ein Lebenstraum.

Der Vortrag stellt bekannte und weniger bekannte Autorinnen und Autoren vor und lädt ein zu einer literarischen Reise in die Ewige Stadt: von Wolfgang Koepens „Tod in Rom“ über Stefan Andres‘ „Sehnsucht nach Italien“ über die „Römischen Reportagen“ von Ingeborg Bachmann bis hin zu Mario Adorfs „Dieb von Trastevere“ oder Heinrich Bölls „ersten Blick“ auf Rom. Zur Sprache kommen aber auch junge Autorinnen und Autoren, deren Werk teils hoch gelobt, teils kontrovers diskutiert wurde, wie Friedrich Christian Delius, Simon Strauss oder Feridun Zaimoglu.


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